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Brötchen richtig aufbacken: Alternative zum Backofen ist deutlich günstiger

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Von: Jason Blaschke

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Aufbackbrötchen gehören für viele Menschen täglich zum Frühstück dazu. Doch gerade, wer bloß ein paar Brötchen benötigt, kann mit einem Trick Energie sparen.

In der Energie-Krise appelliert die Politik immer wieder an uns Verbraucher, dringend Energie einzusparen. Unlängst ist deshalb eine Diskussion darüber entbrannt, wie stark Räume heruntergekühlt oder die Wassertemperatur angepasst werden kann. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte vor wenigen Wochen zudem die Idee ins Spiel gebracht, die Schließung von Spaß- oder Hallenbädern in Baden-Württemberg zu prüfen, wie BW24 berichtet.

Energiesparen bei Aufbackbrötchen: Alternative zum Backofen ist effizienter

Doch wer Energie sparen will, muss nicht gleich zu radikalen Maßnahmen greifen. Schon kleine Änderungen im Alltag können dabei helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren. Wer etwa seine Waschmaschine effizienter einstellt, kann bis zu 50 Euro sparen, indem er den Schleudergang ein wenig drosselt. Und wer auf Hausmittel statt auf chemische Weichspüler setzt, kann nicht nur bares Geld sparen, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes.

Doch nicht nur in der Waschküche gibt es Energiesparpotenzial – auch in der Küche gibt es Geräte, die man effizienter nutzen kann. Das trifft etwa auf den Backofen zu, der in vielen Haushalten besonders am Wochenende schon morgens zum Einsatz kommt. Denn wer nicht zum Bäcker gehen will, um frische Brötchen zu bekommen, greift gerne zur Packung Aufbackbrötchen – die Zubereitung gestaltet sich einfach: Wenige Minuten bei 180 bis 200 Grad genügen.

Eine Alternative zum Aufbacken von Brötchen ist der Toaster.
Eine Alternative zum Aufbacken von Brötchen ist der Toaster, hierfür wird aber ein Aufbackaufsatz (Foto) benötigt. © Daniel Karmann/dpa

Toaster als Backofen-Ersatz für Aufbackbrötchen: Günstiger und geht schnell

Einfacher geht es fast nicht, doch energieeffizient ist die Sache nicht. Denn Berichten von CHIP 365 zufolge verbraucht das schnelle Aufheizen viel Energie. Zumal die Brötchen nur für eine kurze Zeit im Backofen sind. Gerade, wer nur wenige Aufbackbrötchen zum Frühstück benötigt, kann deshalb von der Backofen-Alternative Toaster Gebrauch machen. „Die Brötchen werden hierbei auf einen Aufbackaufsatz gelegt und jeweils einige Minuten von beiden Seiten erhitzt“, berichtet CHIP.

Das geht nicht bloß schneller als im Backofen, sondern spart auch eine Menge Energie. Zwar kann die Backdauer je nach Brötchen und Toaster variieren, bei einer Toaster-Leistung von rund 1.000 Watt kostet das Aufbacken der Brötchen aber insgesamt nur rund ein Fünftel so viel Energie wie im Backofen. Allerdings geht die Musterrechnung auch nur dann auf, wenn keine größeren Mengen Aufbackbrötchen getoastet werden müssen.

Toaster für Brötchen einstellen: An Aufbackaufsatz und Auftau-Modus denken

Wer etwa Brötchen für die ganze Familie aufbackt, backt mit dem Backofen günstiger und vor allem auch effizienter. Denn selbst auf einem großen Toaster haben maximal zwei bis drei Brötchen auf dem Aufbackaufsatz Platz. Was man übrigens auf keinen Fall tun sollte, ist, die Aufbackbrötchen ohne Aufsatz direkt in den Toaster stecken. Die Gefahr ist groß, dass die Brötchenscheiben zu stark austrocknen und im schlimmsten Fall anbrennen.

Daher ist ein Aufbackaufsatz, den es auch zum Nachkaufen gibt, ein Muss, wenn man einen Toaster zum Aufbacken nutzt. Nahezu alle Toaster haben zudem einen Knopf, über den sich der Auftau-Modus aktivieren lässt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Aufbackbrötchen zuvor eingefroren waren. Und dass Brötchen manchmal sogar besser sind als Toastbrot, zeigte erst vor wenigen Wochen der Toast-Check von Öko-Test, der ein Schock-Ergebnis ans Licht gebracht hatte. (jsn)

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