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Butter nicht im Kühlschrank aufbewahren – Experten empfehlen anderen Ort

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Von: Lena Zschirpe

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Butter gehört in den Kühlschrank – oder doch nicht? Experten empfehlen eine noch einfachere Lagerung.

Dortmund – Wer regelmäßig Brot mit kalter Butter aus dem Kühlschrank isst, hat sich wohl auch schon mal geärgert, weil das Fett sich nicht richtig verstreichen ließ. Doch das muss nicht sein – denn Butter gehört gar nicht unbedingt in den Kühlschrank.

Butter richtig lagern – der Kühlschrank ist nicht immer eine gute Idee

Ob als Brotaufstrich, zum Backen oder einfach zu verfeinern: Butter ist ein Alleskönner bei Rezepten. Weil sie ein Milchprodukt ist, landet sie bei vielen Verbrauchern im Kühlschrank. Genauso wie viele Gemüse-Sorten, die gar nicht gekühlt werden müssen. Doch das führt oft dazu, dass die Butter nicht mehr so schön streichfähig ist.

Zwar gibt es mittlerweile auch Alternativen zu Butter im Supermarkt oder Discounter, die besonders weich und damit streichfähig sein sollen. Diese enthalten aber häufig Palmöl oder andere Zusätze, wie Stiftung Warentest bereits 2019 bemängelte.

Kühlschrank Butter
Butter muss nicht unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. © Shotshop/Imago

Um die Butter möglichst geschmeidig zu halten, bleibt der beste Tipp, diese gar nicht erst im Kühlschrank zu lagern, wie RUHR24 berichtet. Wer das Fett innerhalb von zwei Wochen verbraucht, kann es bedenkenlos in der Küche lagern, etwa in einer Butterdose – allerdings sollte die Zimmertemperatur dann unter 21 Grad betragen, wie die Verbraucherzentrale ermahnt.

Im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur? Butter richtig lagern

Wer die Haltbarkeit von Butter deutlich verlängern will, kann sie aber weiterhin im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sie mehrere Wochen bis Monate. Auch Einfrieren ist eine Möglichkeit, etwa in mehreren kleinen Portionen. So kann die Butter mehrere Monate halten (mehr Lifehacks bei RUHR24 lesen).

Ein weiterer Tipp, um die Butter länger frisch zu halten: Laut den Experten der Verbraucherzentrale sollte man unbedingt sauberes Besteck benutzen, wenn man etwas Butter vom großen Stück nimmt. Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten wurde oder die Raumtemperatur doch mal geschwankt ist, muss die Butter aber nicht direkt im Müll landen.

Butter nicht immer im Kühlschrank aufbewahren: Sinnescheck durchführen

Stattdessen kann an diesem Punkt ein sogenannter Sinnescheck helfen. Das bedeutet: Verbraucher können einfach alle Sinne nutzen, um die Butter genau unter die Lupe zu nehmen. Wie sieht die Butter aus? Riecht das Fett ranzig oder schmeckt auffällig? Wenn die Butter einen typischen Eindruck macht, muss man sie laut Verbraucherzentrale nicht wegschmeißen.

Aufpassen sollten Verbraucher allerdings dann, wenn die Butter eine dunkelgelbe Farbe hat. Durch Bakterien, Licht und Sauerstoff kann Butter zersetzt werden, dabei entstehen auch potenziell gesundheitsschädliche Abbauprodukte. Laut T-Online kann es hier schnell zu Verdauungsproblemen kommen. Besonders Personen mit Gallenproblemen sollten vorsichtig sein, bei ihnen ist die Fettverdauung meist schon gestört.

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