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Maskenpflicht beim Einkaufen: Was ab dem 3. April in Baden-Württemberg gilt

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Von: Tobias Becker

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In Baden-Württemberg gilt eine neue Corona-Verordnung. Doch besteht auch die Maskenpflicht bei Aldi, Edeka oder Lidl weiterhin? Was nun beim Einkaufen gilt.

Das Coronavirus spaltet derzeit die Gemüter. Die einen fordern endlich komplette Lockerungen, die anderen sind weiterhin für Maßnahmen zur Eindämmung. Das Infektionsgeschehen erreicht immer wieder neue Höhen und dennoch wird bundesweit teils gelockert. Aber was bedeutet das für den Alltag. Gilt weiterhin die Maskenpflicht in Supermärkten wie Aldi Süd, Edeka oder Lidl in Baden-Württemberg?

BundeslandBaden-Württemberg
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann
HauptstadtStuttgart
Bevölkerung11,07 Millionen

Maskenpflicht beim Einkaufen: Das gilt ab 20. März 2022 in Baden-Württemberg

„Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes passt nicht zur derzeitigen Corona-Lage“, sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und verweist darauf, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist und derzeit eine erneute Welle herrscht. Der „Landesvater“ bemängelt das neue Infektionsschutzgesetz und die Folgen. Es fehle an grundlegenden Schutzmaßnahmen.

„Wir haben deshalb entschieden, die Maskenpflicht und die geltenden Zugangsbeschränkungen nach der 3G- beziehungsweise 2G+-Regel bis zum 2. April zu verlängern, um zumindest die aktuelle Welle möglichst schnell zu brechen“, so Kretschmann vor dem Inkrafttreten der neuen Verordnung, die seit dem 20. März gilt. Für den Einkauf bei Aldi Süd, Edeka oder Lidl bedeutet das: Die Maske bleibt an.

Maskenpflicht beim Einkaufen: Aldi Süd mit klarer Aussage

Aldi bestätigt das auf der Homepage unter den FAQ‘s: „Selbstverständlich halten wir uns bei ALDI SÜD an die Verordnung zur Maskenpflicht. Maßgebend sind hierbei die Corona-Schutzverordnungen der jeweiligen Bundesländer.“ Heißt: In Baden-Württemberg bleibt die Maske an, trotz einiger Lockerungen.

So schreibt auch die IHK Region Stuttgart, dass die allgemeine Maskenpflicht bestehen bleibt. „Das gilt insbesondere für die FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen für Personen über 18 Jahre. Wenn im Freien der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, genügt allerdings eine medizinische Maske“, so die Aussage auf der Internetpräsenz.

Maskenpflicht beim Einkaufen: Baden-Württemberg kein Einzelfall

Die neue Corona-Verordnung gilt vorübergehend bis zum 2. April. Somit nutzt Baden-Württemberg die nun im Infektionsschutzgesetz vom Bund vorgesehene Übergangsregel - und steht nicht allein da. Auch Niedersachsen nutzt die Verlängerung und kritisierte die Entscheidung des Bundes.  „Wir würden uns mehr prophylaktische, präventive Möglichkeiten wünschen“, so Regierungssprecherin Anke Pörksen laut NDR.

Wer also nun bei Edeka, Aldi Süd, wo nun hunderte Produkte teurer werden, oder anderen Supermärkten und Discountern einkaufen geht, muss weiterhin an die Maske denken in Baden-Württemberg. Ein Ende der Maskenpflicht in Supermärkten, aber auch in Schulen wird diskutiert und könnte schon bald kommen - wenn das Coronavirus es zulässt. (tobi)

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