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Erfrischungsgetränk der „besonderen Art“– Rewe-Tippfehler sorgt für Aufregung

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Von: Miriam Haberhauer

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Ein Rewe-Kunde traut kaum seinen Augen: Der Supermarkt wirbt für „Coca Cola – Kokainhaltige Limonade“. Auf Twitter teilt er seine Entdeckung.

München – Wachmacher für Schlafmützen und Morgenmuffel gibt es viele: eine kalte Dusche, eine Tasse Kaffee oder einen Energy-Drink. Egal, ob im Supermarkt oder im Discounter, überall bekommen verschlafene Kunden schon für ein paar Euro den gewünschten Koffein-Kick. Auch der Softdrink-Hersteller Coca-Cola bietet einen gleichnamigen Wachmacher an.

Coca-Cola mit Kokaingehalt – Rewe-Tippfehler geht viral

Etwas ganz anderes verspricht nun das Coca-Cola-Preisschild, das ein Rewe-Kunde beim Einkauf entdeckt hat, wie tz.de berichtet. Statt Koffein wurde darauf Kokain als vermeintlicher Inhaltsstoff angegeben. Der Tippfehler weckte schnell die Kauflust der Twitter-Community: „Bring mir unbedingt was mit“, schrieb ein User: „Meine Gebete wurden erhört“.

Auch der niedrige Verkaufspreis für den irrtümlich angegebenen Inhaltsstoff sorgte für Begeisterung: „Toppreis!“, freute sich ein Nutzer. Ein anderer kommentierte: „So günstig? Endlich etwas, das billiger wird.“ Wegen der aktuellen Rekord-Inflation in Bayern ärgern sich Verbraucher nämlich sonst eher über gestiegene Preise. Auch der Bierpreis verzeichnete zuletzt einen starken Anstieg. Ein anderer User meinte deshalb scherzhaft: „Kann mir zur Zeit nur PEPsi leisten.“

„Endlich wieder Originalrezeptur“ – Coca-Cola wie im 19. Jahrhundert

So manch einer aus der Twitter-Community witzelte sogar, Tesla-Chef Elon Musk selbst hätte seine Finger im Spiel gehabt. Der Unternehmer hatte erst im April diesen Jahres angekündigt, Twitter aufkaufen zu wollen. Kurz darauf ergänzte er auf der Online-Plattform scherzhaft: „Als Nächstes kaufe ich Coca-Cola und füge das Kokain wieder hinzu.“ Deshalb kommentierte ein Nutzer unter dem Beitrag mit: „Er hat es getan“. Ein anderer erklärte: „Im Original war wirklich Kokain drin und war als Medizin gedacht. Darum heißt das Gebräu auch Coca-Cola.“

Der Großteil der Twitter-Community lachte über den Tippfehler, ein User fand aber auch kritische Worte: „Wird nirgendwo mehr kontrolliert, was man so ausdruckt und ans Regal heftet?“ Für Furore sorgte auch eine Berliner Rewe-Filiale: Sie stellte einen einstigen Spitzenkoch an der Imbisstheke ein. (mlh)

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