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dm: Krieg in der Ukraine – Drogeriemarkt unterstützt Flüchtlinge

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Von: Daniel Hagen

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dm - In einer Mail äußert sich der Geschäftsführer des Drogerie-Riesen zum Krieg in der Ukraine – und kündigt an, dass der Drogeriemarkt Flüchtlinge vor Ort unterstützen wird:

Seit dem 24. Februar tobt in der Ukraine ein Krieg. Russische Truppen versuchen unter dem Befehl von Präsident Wladimir Putin das Land einzunehmen – was bislang aber noch am Kampfgeist der Ukrainer und der Hilfe der Nato gescheitert ist. Weltweit wird der Angriffskrieg verurteilt. Neben Hilfsorganisationen helfen auch Privatpersonen wie Dietmar Hopp oder Unternehmen wie die BASF den vom Krieg gebeutelten Menschen, indem sie Geld spenden. Andere Firmen wie zum Beispiel die Schwarz Gruppe unterstützen das ukrainische Volk mit wichtigen Sachspenden. Jetzt zieht auch dm nach. In einem Schreiben kündigt der Geschäftsführer des Drogeriemarkts Hilfe an.

Namedm-drogerie markt
GründerGötz Werner
Gründung28. August 1973
CEOChristoph Werner (Aug. 2019-)
HauptsitzKarlsruhe

dm: Drogeriemarkt kündigt Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine an

„Es macht fassungslos Zeitzeuge zu sein, wie mitten in Europa Menschen, die sich persönlich nicht kennen und deren Vorfahren einst im Zweiten Weltkrieg Seite an Seite für Freiheit gekämpft haben, einander auslöschen. Die nicht am Wohl der Menschen orientierte rücksichtslose Geopolitik einzelner Machthaber wird am Ende von den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine und Russlands mit ihrem eigenen Blut bezahlt. Großes menschliches Elend ist die Folge“, schreibt Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung in einer Mail an die Arbeitsgemeinschaft, die von dm in Teilen auf Facebook veröffentlicht wurde. Umso wichtiger sei es jetzt, dem „Hass den Boden zu entziehen“, indem man sich als Menschen begegne und das Wohl der Mitmenschen zum persönlichen Anliegen mache.

Das Unternehmen dm hat daher eine Entscheidung getroffen, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. „Wir werden in den vier Anrainerstaaten der Ukraine, also in Polen, der Slowakei, Ungarn und Rumänien Organisationen unterstützen, damit Flüchtige versorgt werden können. Unsere Kolleg:innen in den jeweiligen Ländern arbeiten dazu mit Hilfsorganisationen vor Ort zusammen“, sagt Werner. Auch in Deutschland – wo mittlerweile erste Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen sind – werde der Drogeriemarkt mit Hilfsorganisationen zusammenarbeiten. Die Teams der einzelnen dm-Filialen dürften zudem situativ entscheiden, ob sie Sach- oder Geldspenden vor Ort ausgeben wollen.

dm: Kunden feiern Hilfsaktion des Drogeriemarkts

In den hunderten Kommentaren unter dem Facebook-Post erntet dm mit dieser Erklärung viel Lob und Respekt bei den Kunden. „Vielen Dank für eure Transparenz. Genauso nehme ich das Unternehmen Dm wahr: menschlich“, „DM = deutsches Ehrenunternehmen“ oder „Merci für das aufrechterhalten von Werten wie Menschlichkeit, Gesundheit,Miteinander, Nachhaltigkeit und Familie“ sind nur einige der Reaktionen. Andere Facebook-Nutzer üben aber auch Kritik, weil sie finden, dass sich ein Unternehmen wie dm eher neutral verhalten sollte. „Ihr solltet als Unternehmen keine politischen Statements abgeben und neutral bleiben ….. ihr solltet daran denken, dass Menschen unterschiedlicher Einstellung euch Geld ins Haus bringen“, schreibt zum Beispiel eine Userin. (dh)

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