1. Heidelberg24
  2. Verbraucher
  3. Einkauf & Test

„Jetzt sehen wir es“: Kunde entdeckt Fehler – selbst Edeka muss erst suchen

Erstellt:

Von: Christoph Gschoßmann

Kommentare

Im Supermarkt gehört das „Suchen“ dazu. Doch nicht nur in den Regalen, sondern auch in den Details von Verpackungen lassen sich Besonderheiten entdecken.

München - Finden Sie den Fehler? Beim Einkauf hat man meist nicht die Zeit, so genau auf alle Lebensmittel zu schauen, dass einem selbst Kleinigkeiten ins Auge fallen. Ein Facebook-User aber bewies sein Adlerauge und postete ein Foto, auf dem auch Sie ihren Blick fürs Detail testen können. Die Frage: Was an diesem Joghurt-Viererpack von Edeka ist ungewöhnlich? Selbst die offizielle Facebook-Seite von Edeka kam nicht ohne Hilfe darauf (zuletzt echauffierten sich Kunden über ein „Essensverbrechen“ von Edeka).

Edeka-Kunde wird stutzig: „Mal ne blöde Frage ...“

Der User selbst kommentiert unter seinem Fundstück: „Mal ne blöde Frage.... wurde nach der Weihnachtsfeier noch an den Druckmaschinen rum gespielt?“ Der Fehler liegt also am Aufdruck. Doch Edeka kommt nicht drauf und antwortet: „Was genau passt denn nicht am Druck?“

Daraufhin gibt der Verbraucher dem Markt einen Tipp: „Edeka, bis wann muss ich den denn verzehrt haben?“

Bei vielen fällt mit einem präzisen Blick auf das Foto wohl der Groschen. Doch beim Supermarkt noch nicht. „Das MHD lautet 30.02.2023“, schreibt Edeka ungerührt. Na, klingelt es bei Ihnen?

Der Facebook-Nutzer muss nachhelfen, damit Edeka auch drauf kommt, berichtet tz.de. „Dann vergleicht das mal mit dem Kalender in eurem Büro .... in meinem gibt es NIE einen 30.02.“ Womit er natürlich Recht hat. Der Februar hat 28 Tage und selbst in Schaltjahren nur 29.

Endlich klingelt es bei Edeka: „Nun haben wir auch gemerkt, was du meinst“

Endlich versteht auch Edeka. „Nun haben wir auch gemerkt, was du meinst. Wir leiten es an unseren Kundenservice weiter. Bitte schick uns per PN deine Postanschrift, E-Mail Adresse und/oder Telefonnummer und bitte bewahre, wenn möglich, eine der Verpackungen noch auf.“

Ob der Facebook-Nutzer dieser Aufforderung gefolgt ist, ist nicht überliefert. Fest steht jedenfalls: Zum Wegwerfen wäre diese kuriose Verpackung mit einem Datum, das es nie geben wird, viel zu schade. Doch „nie“ ist beim Blick auf eine kuriosen Episode aus der Geschichte tatsächlich vielleicht sogar ein etwas zu großes Wort: Im Jahr 1712 gab es in Schweden einen 30. Februar wegen einer Kalenderumstellung auf den gregorianischen Kalender.

Eine andere Edeka-Kundin hatte Glück im Unglück: Sie bemerkte einen Knochen in ihrem Aufschnitt noch rechtzeitig, bevor sie sich ernsthaft daran verletzte. (cgsc)

Auch interessant

Kommentare