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„Ich könnt im Strahl ...“: Edeka-Kunde merkt unschönen Kassenbon-Eintrag erst, als es zu spät ist

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Von: Armin T. Linder

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Ein Edeka-Kunde wird stinksauer, als er daheim den Kassenbon genauer checkt. Er will nun andere Verbraucher sensibilisieren.

Chemnitz - „Kontrolliert ihr eure Kassenzettel?“ Mit dieser Frage beginnt ein Twitter-Nutzer seinen Beitrag vom 13. Dezember. Und vermutlich könnten nicht alle Supermarkt-Kunden das mit „Ja, immer“ beantworten. Dabei lohnt es sich durchaus, den Bon zu checken. Manchmal nur für einen Lacher, wie beim legendären „Azubi in der Wurst“-Eintrag von einer Edeka-Fleischtheke oder der seltsamen Notiz mit der Schublade.

Bei Aldi erfahren durch genaues Hinschauen immer wieder bis dato unwissende Kunden, dass der Obstknotenbeutel mit einem Cent zu Buche schlägt. Und am Ende soll der Kassenbon ja klar dokumentieren, wofür der Kunde wie viel gezahlt hat. Hat alles seine Richtigkeit? Gerade in Zeiten knapperer Geldbeutel gilt: Lieber auf Nummer Sicher gehen.

Edeka-Kunde wird stinksauer, als er nachträglich seinen Kassenbon checkt

Eine unerfreuliche Erfahrung hat in dieser Hinsicht besagter Edeka-Kunde gemacht - und will andere per Twitter sensibilisieren, berichtet tz.de: Checkt Eure Bons! „Kontrolliert ihr Eure Kassenzettel? Hätt ich mal tun sollen. Ich trinke kein Bier. Niemals“, schreibt er am Abend gegen 22.30 Uhr von zu Hause, als es wohl schon zu spät ist. Denn an der Kasse selbst hätte er wohl noch mit einer Beschwerde Erfolg gehabt, nachträglich schwerlich. Er sei in diesem Jahr schon zum zweiten Mal von Edeka „beschissen“ worden. Es gehe um insgesamt 6,15 Euro. Sein Fazit: „Ich könnt‘ im Strahl ...“

Edeka-Kunde trinkt nach eigenen Angaben kein Bier - zahlte aber mehr als vier Euro für Sixpack

Tatsächlich ist auf seinem Kassenzettel ein Eintrag für einen Sixpack Pils zu 3,99 Euro plus 48 Cent Pfand zu sehen. „Die Ware wird aber doch eingescannt, somit müsstest Du das doch gesehen haben?“, wundert sich ein anderer Nutzer. Natürlich ist die Darstellung des Edeka-Kunden nicht bestätigt, aber sie wirkt auch nicht erfunden. Edeka selbst hat den Twitter-Beitrag in den ersten zweieinhalb Tagen nicht kommentiert, insofern gibt es dort auch keine Stellungnahme vom Social-Media-Team.

Es antworten aber einige andere Verbraucher, die ihren Umgang mit den Kassenbons schildern. Eine Person checkt diese „spätestens seitdem die Preise so gestiegen sind, weil ich es immer gar nicht recht glauben kann. Am besten immer gleich nach dem Kassieren anschauen. Dann bekommt man es problemlos zurückerstattet.“ Ein anderer berichtet („Ich werde bei fast jedem Einkauf beschissen. Lidl u. Kaufland tun sich da hervor“), dass er oft falsch ausgepreiste Artikel bei Lidl und Kaufland erlebe. Ein weiterer hat negative Erfahrungen mit Netto. So macht sich eine Menge Ärger breit unter dem Beitrag. Verbraucher müssen schließlich immer auf der Hut sein vor Tricksereien.

Supermarkt-Kunde berichtet von positivem Umgang mit Fehler

Klar dürfte aber auch sein: Nicht wenige Unstimmigkeiten sind wohl eher auf menschliche oder technische Fehler zurückzuführen, statt Methode zu haben. Ein Kunde berichtet in dem Kontext von einem sehr erfreulichen Erlebnis: „Dieses Jahr bereits positiv überrascht, der Kassiererin kam am Ende der Preis zu hoch vor, also ist sie selbst den Einkaufszettel durch. Und ihr ist aufgefallen, dass sie ein Produkt nicht 3x, sondern 30x eingetippt hat. Hat sie dann korrigiert. Super Service. Andere Menschen hätten das einfach für sich behalten.“ Ebenfalls für Diskussionsstoff sorgte eine ungewöhnliche Stellenausschreibung bei Edeka. (lin)

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