1. Heidelberg24
  2. Verbraucher
  3. Einkauf & Test

Fenster putzen: Ganz ohne Streifen – wie es am einfachsten klappt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Fenster putzen leicht gemacht: Wer saubere Scheiben ohne Streifen haben möchte, sollte sich an diesen Tipps orientieren.

Hamm - Das Putzen der Fenster gehört wohl zu den unbeliebtesten Hausarbeiten überhaupt. Kein Wunder: Die Reinigung der Glasscheiben kann zu großem Frust führen, wenn nach dem Säubern noch immer störende Schlieren und Streifen zu sehen sind. Dabei kann der Ärger ganz leicht vermieden werden. Wer einige Tipps beachtet, bekommt schnell bessere Ergebnisse und kann den Blick nach draußen wieder voll und ganz genießen, wie wa.de berichtet.

LandDeutschland
HauptstadtBerlin
BundeskanzlerOlaf Scholz

Keine Streifen mehr! Wie und wann Sie am besten die Fenster putzen sollten

Eine der wichtigsten Sachen: Nicht nur auf die Technik kommt es an. Wie gründlich die Fenster am Ende aussehen werden, entscheidet sich nämlich schon im Supermarkt bei der Wahl des Putzmittels. Hier brauchen Sie nämlich gar nicht unbedingt zum teuren Glasreiniger zu greifen. Im Gegenteil: Oft wird davon sogar abgeraten. Wie t-online.de erklärt, reicht auch schon normales Spülmittel.

Einfach ein paar Tropfen des fettlösendes Spülmittels in einem Eimer mit fünf Liter Wasser vermischen. In der Regel reicht das und führt zu einem guten Ergebnis. Aber Achtung: Übertreiben Sie es nicht mit der Menge an Spülmittel. Nehmen Sie zu viel, können die Scheiben schnell verschmieren. Auch können die Scheiben dann tatsächlich wieder schneller dreckig werden.

Weitere Möglichkeiten: Wasser mit Spiritus oder Wasser mit Essig. Bei der Spiritus-Variante ist es aber wichtig, dass Sie Vorkehrungen treffen. Tragen Sie auf jeden Fall Handschuhe, um Ihre Hände zu schützen. Generell wird zu der Essigvariante geraten. Denn die ist nicht nur vergleichsweise günstig, sondern auch gut für die Umwelt.

Richtig Fenster putzen: Mit diesen Lappen haben Sie die besten Ergebnisse

Wie so häufig im Leben ist auch beim Fensterputzen die richtige Vorarbeit von entscheidender Bedeutung. Wer einfach loslegt mit dem Hauptputz-Akt kann natürlich auch Glück haben und alles wird blitzeblank. Aber wer mit Bedacht an die Sache rangeht, erhöht die Wahrscheinlichkeit für ein zufriedenstellendes Ergebnis immens.

Und so sollten Sie am besten erst einmal den groben Schmutz entfernen. Putzen Sie den Fensterrahmen mit einem nassen Schwamm oder Mikrofasertuch ab. Pollen und Staub können am besten mit einem feinen Besen beseitigt werden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen, gerade an der Außenseite der Fensterscheibe, ist es auch nicht verkehrt, den Dreck einige Minuten mit warmem Wasser und Spülmittel einzuweichen. Umso leichter haben Sie es später.

Dann darf das eigentliche Fensterputzen beginnen: Seifen Sie die Scheibe einmal komplett ein. Für große Fenster wird die Verwendung von einem Einwascher mit einer Stange und Lammfell- oder Polyester-Bezug empfohlen. Mit einem Fensterleder können Sie die Fensterscheibe am besten abtrocknen. Mit diesem gelingt es auch recht problemlos, das Wasser aus den Ecken des Fensters zu bekommen.

Hässliche Streifen nach dem Fensterputzen? Probieren Sie es mit einem Abzieher

Damit die hässlichen Streifen vermieden werden, an denen viele Menschen in ihren eigenen vier Wänden verzweifeln, sollten Sie einen Abzieher verwenden. Mit diesem gehen Sie waagerecht Bahn für Bahn über die Scheibe. Dabei sollten Sie ihn nicht absetzen und auch nicht zu langsam sein. Nach jeder Bahn wischen Sie noch einmal mit einem fusselfreien Tuch über die Fläche.

Auch weitere Tipps hat t-online noch parat. So wird empfohlen, auf die Fensterbank Zeitungspapier oder einen Lappen zu legen. So kann heruntertropfendes Wasser aufgefangen werden. Und wenn Streifen doch nicht zu verhindern waren, kann man immer noch versuchen, sie mit einem trockenen Mikrofasertuch oder Fensterleder wegzupolieren.

Fenster putzen: Passe den richtigen Zeitpunkt ab

Was viele nicht wissen: Nicht jeder Zeitpunkt ist auf gleiche Weise geeignet, die Fenster zu reinigen. Scheint die Sonne zu stark, trocknet das Wasser schneller - und es kommt auch schneller zur Bildung von Streifen. Bei Minusgraden besteht natürlich die Gefahr, dass das Wasser auf dem Glas gefriert. Das wollen Sie nicht! Können niedrige Temperaturen Sie aber nicht vom Ihrem Putzvorhaben abbringen, mischen Sie einfach etwas Alkohol oder Frostschutzmittel in das Wischwasser. Dadurch wird das schnelle Einfrieren vermieden. Dennoch gilt: Leichter Sonnenschein und Plusgrade sind die besten Voraussetzungen, um an die schmutzigen Fenster zu gehen.

Nach getaner Arbeit belohnen sich nicht wenige Menschen mit einem guten Essen. Doch auch hier gibt es viele zu beachten. Wollen Sie etwas mit Fusilli kochen? Dann halten Sie die Augen auf. Denn in einigen Discounter-Nudeln wurden Pestizide entdeckt. Das macht Ihnen Angst, und Sie wollen lieber nur genüsslich etwas trinken? Auch hier sollten Sie wachsam sein. Denn auch beim Apfelsaft sind einige Marken empfehlenswerter als andere.

Auch interessant

Kommentare