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Hundefutter bei Stiftung Warentest: Discounter-Produkte erhalten Bestnote

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Von: Teresa Knoll

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Stiftung Warentest hat Nassfutter für Hunde auf Herz und Nieren geprüft. Auch hier wird deutlich: Teurer ist nicht gleich besser.

Beim Futter für ihren Liebling greifen Hundebesitzer auch gerne mal tiefer in die Tasche. Dass Sie dabei nicht immer die teuerste Variante kaufen müssen, hat Stiftung Warentest in seinem neuesten Test gezeigt. Die Experten untersuchten Nassfutter auf seine Inhaltsstoffe, davon einige Sorten speziell für Welpen. Die Testsieger sind überraschenderweise günstige Eigenmarken.

NameStiftung Warentest
HauptsitzBerlin
Gründung04. Dezember 1964

Hundefutter im Test: Günstige Sorten sind Testsieger

In der aktuellen Ausgabe (5/2022) nahm Stiftung Warentest 22 Sorten Nassfutter für ausgewachsene Hunde unter die Lupe und 6 Sorten, die extra für die Ernährung von Welpen hergestellt werden. Nicht einmal die Hälfte der untersuchten Futtersorten für ausgewachsene Hunde konnte überzeugen. 10 von 22 erhielten das Prädikat „sehr gut“ oder „gut“. Die Liste enthält nur einige der günstigsten Testsieger: 

Überzeugen konnten vor allem günstige Eigenmarken aus Supermärkten. Dies zeigt wieder einmal: Für Qualität muss man keine Unsummen ausgeben, auch nicht für der Ernährung des pelzigen Freundes. Das zeigen Testberichte oft. Das teuerste Produkt, „Yarrah Paté mit Huhn und Truthahn“ rangiert sogar auf einem der hintersten Plätze. Das beste Markenprodukt im Test ist „In Pastete mit 3 Sorten: Rind, Lamm und Huhn“ von Pedigree.

Hundefutter im Test: Nährstoffe und Hinweise fehlen

Besonders wichtig sind natürlich die Nährstoffe, die in sogenanntem Alleinfutter enthalten sein müssen. Doch oftmals fehlten einzelne Elemente wie Kupfer oder Magnesium. Eines der Markenprodukte landete auf dem letzten Platz, weil ihm gleich mehrere wichtige Stoffe fehlten, wie zum Beispiel Phosphor, was wichtig für das Skelett ist.

Im Test achteten die Experten nicht nur auf die Inhaltsstoffe des Nassfutters. So fehlten auf der Verpackung teilweise die Fütterungsempfehlungen für Hunde bestimmter Gewichtsklassen. Außerdem gaben manche Hersteller nicht den Hinweis, dass das Futter zimmerwarm und mit Wasser angeboten werden muss. Beruhigend: In keinem der Produkte stellten die Experten Schadstoffe in auffälliger Menge fest.

Welpenfutter im Test: Nicht genug Nährstoffe

Gerade Welpen brauchen für ihre Entwicklung besondere Nährstoffe und Mineralien. Hier konnten die meisten Futtertypen nicht überzeugen: Die Testsieger sind „Junior in Pastete mit Geflügel“ von Predigree und „Feine Mahlzeit mit Rind & Huhn Junior“ von Edeka. Beide erhielten lediglich die Bewertung „gut“. Zwei andere Sorten fielen sogar durch. Stiftung Warentest hat zuletzt auch Wasser- und Fruchteis unter die Lupe genommen.

Die Experten bemängelten die Inhaltsstoffe, die die Welpen für ihr Wachstum brauchen, aber in dem Futter nicht ausreichend vorhanden waren. Einige der Futterhersteller machten demnach auch falsche Angaben, wie viel Futter ein Tier bekommen soll. Mit „mangelhaft“ wurde ein Futter bewertet, in dem Rind draufstand - aber nicht drin war. Den ganzen Test gibt es kostenpflichtig auf Stiftung Warentest. (resa)

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