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Spielzeug für Hunde im Test: Krebsgefahr – Pfoten weg von diesen Produkten

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Von: Madlen Trefzer

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Stiftung Warentest hat Hundespielzeug untersucht. Während manch Quietschtier mit „mangelhaft“ bewertet wird, schneiden andere „sehr gut“ ab.

Ob Hunde­spielzeug aus Kunststoff, Gummi und Latex sicher ist, prüft Stiftung Warentest. Quietschtiere und Kauknochen werden dabei auf Schad­stoffe untersucht. Das Ergebnis ist schockierend: Mehrere Spielzeuge enthalten krebs­er­regende Stoffe. Mithilfe einer Schadstoffanalyse testet Stiftung Warentest 15 Produkte. Einige Produkte erweisen sich auch als „sehr gut“. HEIDELBERG24 fasst den Test zusammen:

Hundebesitzer aufgepasst: Schadstoffbelastete Hundespielzeuge dringend entsorgen

Zusammen­hänge zwischen Umwelt­giften und Erkrankungen bei Tieren sollen mehrere Studien belegen. Krebs gehört zu den häufigsten Krankheiten bei Hunden. Schad­stoff­belastete Produkte sollten Hundebesitzer daher entsorgen. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Fünf Hundespielzeuge schneiden mit der Note „sehr gut“ ab. Darunter die Firma „Chuckit“ und andere. Auch Futter wird unter die Lupe genommen – Discounter-Hundefutter erhält Bestnote von Stiftung Warentest.

Doch auch wenn die Hundespielzeuge keine Schadstoffe beinhalten, empfiehlt Stiftung Warentest, beim Kauf dennoch aufzupassen. Die richtige Größe des Spielzeugs kann dabei entscheidend sein. „Hunde fangen Bälle gern aus der Luft. Dabei passiert es regelmäßig, dass der Ball hinten in den Rachen rutscht und der Hund erstickt“, warnt Tierärztin Celina del Amo. Flummis und kleine Bälle eignen sich daher nicht zum Werfen.

Stiftung Warentest findet krebserregende Stoffe in Hundespielzeug

In vier Hundeartikeln werden krebs­er­regende Stoffe gefunden. Stiftung Warentest spricht auch von Auffälligkeiten beim beliebten Kong Classic. Als problematisch erweisen sich im Test vor allem zu hohe Mengen an Nitrosaminen und nitrosier­baren Stoffen – aus welchen Nitrosamine entstehen können. Für Tiere erweisen sich Nitrosamine als krebs­er­regend und können beim Herstellen von Gummi, Kautschuk oder Latex entstehen.

Nitrosamine können oral oder über die Haut in den Körper gelangen. Gesetzliche Schad­stoff­grenz­werte gibt es für Hunde­spielzeug laut Stiftung Warentest nicht. Da viele Artikel aber Kinder­spielzeug ähneln, wendet Stiftung Warentest Grenz­werte für Kinder unter drei Jahren an. Wie groß das Gesund­heits­risiko für Fellnasen ist, die auf belasteten Bällen und Knochen kauen, lässt sich daher nicht klar sagen. Diese Hundespielzeuge fallen durch: 

Das gesamte Ergebnis vom Test über Hundespielzeug von Stiftung Warentest gibt es hier. (kostenpflichtig).

Stiftung Warentest: Tierärztin findet größeres Wurf- und Kauspielzeug für Hunde sicherer

Tipp: Wurf- und Kauspielzeug in der passenden Größe des Hundes kaufen; besser zu groß als zu klein. Zerrspiele, wie „Kong - Safestix“ (Note: „sehr gut“), eignen sich gut für die Entwicklung und Fitness des Vierbeiners. Hat der Hund einen ausgeprägten Jagdtrieb, eignen sich laut Celina del Amo Wurfspiele eher weniger – greife daher besser auf Zerrspiele und Leckerli-Suche zurück. 

Für alle Hunde gilt jedoch gleichermaßen: Bewegung ist das A und O. „Ein durchschnittlich gesunder Hund sollte sich mindestens zwei Stunden am Tag bewegen. Egal, ob große oder kleine Rasse. Einige Tierhalter denken, es reicht, den Hund ein Mal um den Block zu ziehen, aber das ist keine artgerechte Haltung“, warnt die Tierärztin. Was für den Menschen gesund ist, verrät übrigens hier Öko-Test und bewertet diverse Wassersprudler mit der Note „sehr gut“. (mad)

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