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Edeka-Kunde fassungslos bei Blick auf Kassenzettel – „Länger als mein…“

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Von: Josefine Lenz

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Ein Edeka-Kunde kauft ein einziges Produkt. Als er den Kassenzettel sieht, staunt er nicht schlecht. Grund: Der Kassenbon ist extrem lang:

Schnell beim nächsten Supermarkt noch etwas zu Trinken kaufen, bevor es weitergeht. Nach dem Bezahlen wollen die Kassierer noch den Kassenzettel in die Hand drücken, was viele Kunden jedoch mittlerweile dankend ablehnen. Immerhin landet der Bon am Ende sowieso nur zerknüllt in der Jackentasche. Ein Edeka-Kunde nimmt den Zettel aber nach seinem Einkauf mit und staunt über dieses Detail nicht schlecht.

Edeka-Kunde kauft ein Produkt – und ist sprachlos beim Blick auf den Kassenzettel

Auf Twitter postet der Edeka-Kunde zwei Fotos. Auf dem einen ist sein Getränk zu sehen, welches er wenige Minuten vor dem Post gekauft hat, auf dem zweiten Foto ist der blaue Kassenzettel von Edeka zu sehen. Bei dem Produkt handelt es sich um einen kalten Kaffee aus dem Kühlregal, doch das ist für die Geschichte eher nebensächlich.

Was den Mann eher aufregt ist die Größe des Kassenzettels. „Ein Kassenzettel, länger als mein...“, schreibt der Twitter-Nutzer. Welchen Längenvergleich er hier andeuten will, kann wohl jeder selbst erraten.

Ärger über Kassenzettel-Länge: „Zwei Flaschen Bier ergibt 40 cm Papier“

Auch andere Twitter-Nutzer regen sich über die Länge des Kassenzettels auf. „Das genau hab ich auch heute gedacht. Und auf der Rückseite steht „umweltfreundlich“. Noch umweltfreundlicher wäre vielleicht, den wieder kürzer zu machen...?!“, heißt es in den Kommentaren.

Ein weiterer User postet ebenfalls ein Bild von seinem Kassenzettel. Er hatte zwei Flaschen Bier bei einer Tankstelle gekauft und mit Karte gezahlt. Dafür hat er ebenfalls ein langes Stück Papier zurückbekommen. „Zwei Flaschen Bier mit Karte zahlen ergibt 40 cm Papier“, schreibt der User und fügt einen wütenden Smiley dazu. „Das ist doch Wahnsinn!“, antwortet der Edeka-Kunde.

Ein weiterer Twitter-Nutzer schaltet sich in die Diskussion mit ein, scheinbar handelt es sich hierbei um einen Verkäufer. So schreibt er: „Und da mittlerweile jeder zweite seine Capri Sonne mit Karte zahlt, kann man sich denken, wieviel Rollen ich pro Schicht verbrauche.“ Ein REWE-Kunde hat sich beim Blick auf den Kassenzettel ebenfalls mächtig geärgert. Denn er hat trotz Pfand drauf zahlen müssen, wie tz.de berichtet.

Kassenzettel-Pflicht exisitert seit Januar 2020 in Deutschland

Seit dem 1. Januar 2020 gibt es in Deutschland die Kassenbon-Pflicht. Alle Branchen müssen ihren Kunden einen Kassenzettel ausstellen. Dadurch soll Steuerbetrug verhindert werden. Um aber der Flut an Kassenzetteln entgegenzuwirken, strebt der Discounter Lidl eine Reform an. So können Kunden über eine App einen digitalen Kassenbon erhalten.

Denn: Auch wenn Kunden die Kassenzettel nach dem Einkauf nicht mit nach Hause nehmen, gedruckt werden sie ja ansonsten trotzdem. Die Kassierer können den Papierstreifen dann direkt abreißen, zerknüllen und in den Müll werfen. Übrigens: Beim Wegwerfen von Kassenzetteln machen viele Verbraucher einen Fehler. (jol)

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