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„Nein, blödes Kind“: Tochter schiebt Mutter Kaufland-Zettel unter der Tür durch

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Von: Anna Lorenz

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Ein junges Mädchen wollte von seiner Mutter eine deutliche Ansage hinsichtlich des Faschingseinkaufs bei Supermarkt Kaufland und schrieb daher einen Zettel, der nachdenklich stimmt.

München – Der Fasching steht bevor und auch in Supermarkt oder Discounter sind passende Kostüme und Partyartikel teil des Angebots. Ob Kaufland, Real oder Penny, wer noch die passende Verkleidung sucht, für den bieten die Händler eine große Auswahl. Dass insbesondere Kinder die närrische Zeit nicht abwarten können, zeigt nun ein niedlicher Zettel, der auf Twitter aufgetaucht ist, wie tz.de berichtet.

Kaufland: Faschingszeit für Groß und Klein – Das sind die beliebtesten Kinderkostüme

Fasching gilt als die fünfte Jahreszeit und ist Erwachsenen ein Anlass, sich den fröhlichen Themen des Lebens zuzuwenden und auch einmal auf den Putz zu hauen. Selbst Politiker präsentieren sich zu dieser Zeit in skurrilen Verkleidungen und bekommen bei Karnevalssitzungen mit Witz und Häme ihr Fett weg.

Für Kinder steht zur Faschingszeit neben allerlei Leckereien wie beispielsweise Krapfen und Schokoküssen der Verkleidungsspaß im Vordergrund. So ermöglicht es die närrische Jahreszeit, in die Rollen beliebter Filmfiguren zu schlüpfen, sich in der Uniform des Traumberufs zu präsentieren oder mit völlig verrückter Kleidung Eindruck zu schinden. Hoch im Kurs stehen heuer neben den Klassikern wie Pirat oder Prinzessin laut wunsch-kind.at insbesondere Spiderman-, Pippi Langstrumpf- und Paw-Patrol-Kostüme.

Nach Auseinandersetzung: Tochter will von Mutter klare Kauflandansage für Fasching

Dass es die jungen Mitbürger kaum erwarten können, sich für die Faschingszeit in Schale zu werfen, zeigt nun auch ein Zettel, der auf der Social-Media-Plattform Twitter aufgetaucht ist. Eine Mutter berichtet, sie habe ihrer Tochter „erklärt, dass ich nicht ständig „Zeugs“ kaufen kann und wir erst morgen ins Kaufland gehen, bekomme diesen Zettel unter der Tür durchgeschoben.
Musste dann lachen.“

Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage sind Eltern vielfach gezwungen, ein Auge auf ihre Ausgaben zu haben. Kinder kennen die dahinterstehenden Zusammenhänge meist allerdings nicht und vermuten daher oft, sie würden die Erwachsenen mit ihren Wünschen verärgern. So scheint es auch im vorliegenden Fall zu sein, denn die Tochter schreibt: „Also gehen wir morgen für Fasching einkaufen“ und versieht den Zettel mit den Antwortmöglichkeiten „Ja“, „Nein“ und „Nein, blödes Kind“. Obgleich es wichtig scheint, den Sprösslingen klarzumachen, dass Geld nicht auf Bäumen wächst, hat die dritte Antwortmöglichkeit doch einen bitteren Beigeschmack. Dass sich die fröhliche Stimmung trotzdem wieder finden ließ, zeigt die bejahende Reaktion der Mutter auf die Frage „Du hast hoffentlich ‚ja‘ angekreuzt“. Bei so einem niedlichen Zettel müssen Eltern schließlich auch einfach dahinschmelzen – oder wie ein anderer User es zusammenfasst: „Die weiß, welche Knöpfe sie drücken muss.“

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