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Ekel-Fund bei Kaufland: Kunde fotografiert blinden Passagier - „Zählt das als Fleischbeilage?“

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Kaufland-Logo an einem Gebäude und eine Dose Erbsen der Kaufland-Eigenmarke
Eine Erbsendose bei Kaufland enthielt neben Gemüse einen blinden Passagier. © Jens Wolf/dpa/David Wood/twitter/Screenshot (Collage)

Bei dieser Entdeckung dürfte es dem Käufer wohl vergangen sein. Ein Mann findet ein ekliges Detail in seinen Erbsen und teilt auf Twitter den Vorfall. Kaufland reagiert prompt.

Er wollte sich nur einen Nudelsalat machen, doch dann hatte der Kaufland*-Kunde eine ganz besondere Begegnung. Nicht nur Erbsen sammeln sich in der Dose, auch ein kleines Tierchen machte es sich darin gemütlich. Auf Twitter teilt er seine Verärgerung dem Supermarktriesen mit. Und der zeigt sich reuevoll.

Kaufland-Kunde wird von Inhalt einer Erbsendose überrascht: Tierchen inklusive

Von einer vegetarischen Speise ist bei diesen Erbsen wohl kaum die Rede. Ein Kunde des Supermarkts Kaufland erhielt beim Kauf einer Erbsendose ein besonderes Geschenk. Beim Öffnen blicken ihn nämlich nicht nur kleine grüne Kügelchen entgegen, auch eine winzige Raupe tummelt sich zwischen den Erbsen. Farblich perfekt getarnt fällt sie kaum auf, doch dem Mann ist der ungewöhnliche Zusatzstoff sofort ins Auge gesprungen. Fassungslos postet er auf Twitter seinen Fund: „Zählt das als Fleischbeilage? Das war es wohl mit Nudelsalat, alles weggeworfen“. Die Freude über den zusätzlichen Inhalt ist nicht gerade groß, trotz ständig steigender Preise für Lebensmittel und der wachsenden Beliebtheit des Verzehrs von Insekten. Das Snack-Insekt sorgt für Kopfschütteln, Kaufland reagiert sofort.

Ein Kaufland-Kunde findet in einer Erbsendose eine Raupe. Auf Twitter teilt er seine Verärgerung und erhält eine Antwort vom Supermarkt.
Ein Kaufland-Kunde macht einen Ekel-Fund beim Öffnen einer Erbsendose. Auf Twitter reagiert nun der Supermarkt. © Twitter/Screenshot/ David Wood

Kaufland nimmt Stellung zum blinden Passagier: „Extra tut uns sehr leid“

Dem Supermarkt ist der Vorfall sichtbar unangenehm und entschuldigt sich für die Raupen-Affäre. Auf Twitter antwortet Kaufland auf den Beitrag des verärgerten Kunden: „Dieses ,Extra‘ tut uns sehr leid.“ Als Friedensangebot schlägt der Discounter vor, dass sich der Mann bei ihnen per Direktnachricht meldet. Für diese ungewollte Überraschung soll der Kunde eine kleine Entschädigung bekommen. Für die unerwünschte Raupe Nimmersatt gab es dagegen kein Happy End. Zusammen mit ihren Erbsen-Kollegen wurde sie in die unendlichen Tiefen des Mülleimers verbannt.

Immer wieder sorgt Kaufland für Schlagzeilen. Eine Kundin beschwerte sich vor Kurzem unter Tränen über das Verhalten des Supermarktgiganten*. (ale) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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