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„Euer Ernst?“ – Kaufland-Kundin beschwert sich wegen Rationierung von Fertiggerichten

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Von: Raffaela Maas

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Bei ihrem Einkauf durfte eine Kaufland-Kundin nur eine bestimmte Menge an Fertig-Pasta kaufen. Wegen der überraschenden Rationierung beschwerte sie sich schließlich auf Facebook.

München - Wegen Lieferengpässen und Hamsterkäufen sind in einigen Supermärkten und Discountern bestimmte Regale so gut wie leergefegt. Außer Sonnenblumenöl, Reis und Honig werden in manchen Filialen auch Nudeln rationiert. Nun machte eine Kundin bei Kaufland eine Erfahrung mit der Rationierung von Fertiggerichten - sie beschwerte sich daraufhin beim Unternehmen, wie tz.de berichtet.

SupermarktKaufland
HauptsitzNeckarsulm (Baden-Württemberg)
Gründung1968

Kaufland-Kundin beschwert sich: „Ist das euer Ernst?“

„Liebes Kaufland-Team, ist es euer Ernst?“, schrieb die Kundin auf Facebook, „Beim Einkaufen wollte ich für ein 5-Personen-Haushalt, von drei verschiedenen Sorten des Gerichts je drei Packungen mitnehmen“. An der Kasse habe sie dann insgesamt aber nur vier Stück bekommen. Die verärgerte Kundin beschrieb außerdem genauer, wie sich die Situation zugetragen hat.

Nach eigenen Angaben hielt sie die Kassiererin davon ab, mehr als vier Packungen Nudeln zu kaufen, da die Abgabemenge unabhängig von Sorte oder Gewicht beschränkt sei. Was die Kundin besonders nervte: Am Regal wurde nicht darauf hingewiesen, dass es eine Rationierung von den Packungen gab. An Kaufland gerichtet, fragte sie: „Muss man wirklich jetzt jeden Tag für eine Mahlzeit in den Laden laufen?“

Kaufland reagiert auf die Beschwerde über Facebook

Ein Social-Media-Mitarbeiter von Kaufland reagierte prompt auf die Beschwerde. „Wir bedauern, dass wir dir das gewünschte Produkt nicht in der von dir benötigten Menge zur Verfügung stellen konnten“. Einzelne Produkte würden derzeit verstärkt nachgefragt, erklärte das Unternehmen.

„Um vielen Kunden den Einkauf zu ermöglichen, kann es vorkommen, dass wir im Sinne aller Kunden, je nach Filiale, die Abgabemenge beschränken. Hierfür bitten wir dich um dein Verständnis“, so Kaufland.

Nach Verteidigung von Kaufland: Kundin immer noch wütend

Darüber hinaus wies die Lebensmittelkette darauf hin, dass aufgrund des großen Sortiments, die Warenversorgung auch mit Alternativartikeln grundsätzlich gewährleistet sein sollte.

Mit dieser Antwort gab sich die Kundin aber nicht zufrieden. „Dies würde für die üblichen Nudeln auch verständlich sein. Es wären ja auch zwei Kilo, aber in diesem konkreten Fall sind es 800g und, soweit mir bekannt, nie Lieferengpässe vorhanden“, antwortete sie dem Unternehmen.

Kaufland: Supermarkt beweist Humor im Umgang mit Hamsterkäufen

Daraufhin ließ Kaufland die unzufriedene Kundin wissen, dass die Beschwerde weitergegeben werde, die Abgabemenge jedoch von den einzelnen Filialen abhängt und variieren könne.

Zuletzt bewies Kaufland Humor im Umgang mit Hamsterkäufen. Ein Schild an der Kasse belustigte auch die Kunden. (rrm)

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