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Kinderhelme im Test: Diese Produkte empfiehlt Stiftung Warentest für Kinder

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Von: Tobias Becker

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Wenn die Fahrradsaison beginnt, steigen nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder wieder aufs Rad. Wichtig dabei: Der Kinderhelm. Aber welcher ist empfehlenswert?

Der Frühling hat bereits erste Sonnentage nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gebracht. Auch wenn das Wetter aktuell nicht sonderlich gut ist, sind die meisten Fahrräder wieder frisch gemacht. Beim Radeln durch die Weinberge oder entlang des Rheins und Neckars ist eines aber besonders wichtig: Ein Helm - vor allem bei Kindern! HEIDELBERG24 fasst das Ergebnis von Stiftung Warentest zusammen:

OrganisationStiftung Warentest
HauptsitzBerlin
Gründung4. Dezember 1964

Fahrradhelme für Kinder bei Stiftung Warentest: So wurde getestet

Stiftung Warentest hat insgesamt 18 Fahrradhelme für Kinder getestet. Für das Ergebnis werden die Schwerpunkte der Untersuchung unterschiedlich gewichtet: Unfallschutz macht 50 Prozent aus, die Handhabung 40 Prozent, Hitzebeständigkeit und Schadstoffe jeweils fünf Prozent. Ein typisches Verfahren, wie es Testberichte über Mobilfunknetze oder auch die Öko-Tests von Fusilli schon gezeigt haben.

Dabei ist Stiftung Warentest aufgefallen, dass nicht alle Hersteller auf Reflektoren setzen. Heißt: Die Helme sind im Dunkeln kaum zu sehen. Hinzu kommt, dass in einem Produkt im Kinnpolster der Weichmacher Diisononylph­thalat (DINP) gefunden wurde. Und: Mips, also Multi-directional impact protection system, braucht es in den Helmen oft nicht. Es ist maximal ein Zusatzschutz.

Das Ergebnis: So bewertet Stiftung Warentest die Kinderfahrradhelme

Das Ergebnis fällt durchwachsen aus. Ein Helm, der Cube Linok X Actionteam, fällt mit der Note „mangelhaft“ durch, fünf Helme bekommen immerhin die Note gut, darunter einer von Lidl. Dazwischen liegen elf Helme mit dem Urteil „befriedigend“ sowie ein „ausreichender“. Das komplette Ergebnis und einige Tipps und Tricks gibt es bei Stiftung Warentest. Das sind die vier besten Fahrradhelme für Kinder:

Fahrradhelm für Kinder: Worauf muss man beim Kauf achten?

Beim Kauf gibt es diverse Sachen zu beachten. So weist die Seite netmoms.de darauf hin, dass die Passgröße stimmen und man auf das Herstellungsdatum achten sollte. Außerdem sollte das Prüfsiegel vorhanden sein. In Deutschland überprüft der TÜV die Kinder-Fahrradhelme und vergibt, wenn alles okay ist, das Siegel für „geprüfte Sicherheit“: Entweder er ist also mit dem GS- oder CE-Siegel versehen.

Auch die Belüftungssysteme sollte beim Kauf wert gelegt werden, wie safetymum.de schreibt. Der Grund: Wenn die Lüftungsschlitze vorhanden sind, wird eine Überhitzung des Kopfes vermieden. Ein Netz in diesen Schlitzen sorgt dafür, dass sich keine Insekten im Helm verfangen. (tobi)

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