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Kaffeevollautomaten bei Stiftung Warentest: „Gutes“ Produkt am günstigsten

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Von: Marten Kopf

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In kaum einem Land wird so viel Kaffee getrunken wie in Deutschland. Stiftung Warentest nahm jetzt elf Kaffeevollautomaten namhafter Hersteller genauer unter die Lupe:

Seien wir ehrlich, ohne Kaffee am Morgen kann der Tag eigentlich nicht so richtig gut werden. Geht ja vielen so. Und gerade in der kälteren Jahreszeit wärmt eine frisch aufgebrühte Tasse Kaffee doch am besten. Ob Filter, Kapsel oder frisch gemahlene Bohnen aus dem Kaffeevollautomaten, da gehen die Meinungen durchaus auseinander. Besagter Vollautomaten hat sich Stiftung Warentest nun im aktuellen Heft (Ausgabe 11/2022) angenommen. Ist ja schließlich auch bald Weihnachten.

Kaffeevollautomaten bei Stiftung Warentest: Enorme Preisspanne

Übrigens vergleicht Stiftung Warentest die Geräte nicht zum ersten Mal. Auch im vergangenen Jahr schon wurden verschiedene Kaffeevollautomaten auf Herz und Nieren getestet. Klar, schließlich kommen ständig neue Varianten auf den Markt. Insgesamt elf Geräte verschiedener Hersteller hat sich Stiftung Warentest diesmal vorgenommen, darunter acht mit Milchfunktion. 345 Euro kostete der günstigste Vollautomat, 2.130 der teuerste. Das Ergebnis: Im Preis unterscheiden sie sich gewaltig – bei der Qualität dagegen kaum.

Im Test standen mit De‘Longhi, Saeco, Philips, Miele, Siemens, Krups, Smeg und jeweils zwei Maschinen von Jura und Melitta die zweifellos namhaftesten Hersteller. Gekauft wurden die Modelle im Mai und Juni 2022, die durchschnittlichen Preise in einer überregionalen Handelsbefragung im Juli 2022 ermittelt.

NameStiftung Warentest
ArtVerbrauchermagazin
SitzBerlin
Gründung04. Dezember 1964

Stiftung Warentest vergleicht Kaffeevollautomaten: alle Modelle durchweg „gut“

Bester Kaffeevollautomat im Test ist der De‘Longhi Eletta Explore für 910 Euro. Platz drei teilen sich mit dem Jura Z10 bzw. dem Modell von Philips das teuerste und das billigste Gerät – wobei ersteres gleich sechsmal so viele Getränke-Varianten zubereiten kann. Unterschiede lägen meist in Details, dem Design und der Ausstattung, so das Fazit der Tester. Zwischen Technologie und Preis bestehe kein Zusammenhang. Tatsächlich schnitten am Ende alle Modelle „gut“ ab.

Das Gesamtergebnis des Kaffeevollautomaten-Tests gibt es direkt bei Stiftung Warentest. In derselben Ausgabe ihres „test“-Magazins vergleicht Stiftung Warentest übrigens auch Paketdienste. Auch irgendwie passend zur Weihnachtszeit.

Kaffeevollautomaten bei Stiftung Warentest: Von Handhabung bis Umwelteigenschaften

Übrigens entfielen 40 Prozent der Gesamtnote auf die Zubereitung der Getränke. Dabei spielten vor allem die Dauer des Aufheizens und die Konsistenz des Getränks eine Rolle. Aber auch die Frage, wie sich das Getränkevolumen variieren lässt und wie gut ein Gerät mit den Werkseinstellungen eine geeignete Espresso- bzw. Cappuccino-Temperatur erzielen konnte.

Des Weiteren spielte die Handhabung (30 Prozent der Gesamtnote) eine große Rolle. Bewertet wurden hier neben der Getränkezubereitung an sich auch das Reinigen und Entkalken der Geräte. Außerdem die Umwelteigenschaften (20 Prozent), Schadstoffe (5 Prozent) und Sicherheit (ebenfalls 5 Prozent). (mko)

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