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Matratzen bei Stiftung Warentest – gute Qualität schon zum kleinen Preis

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Von: Pauline Wyderka

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Die Oktober-Ausgabe der Stiftung Warentest vergleicht zehn Schaummatratzen. Über das Ergebnis können sich vor allem Menschen von kleinem und leichtem Körperbau freuen.

Mehr als 24 Jahre unseres Lebens verbringen wir laut Wissenschaftsmagazin P.M. im Schlaf. Kein Wunder also, dass uns guter Schlaf wichtig ist. Beim Aufwachen fühlt man sich idealerweise ausgeruht und bereit, in den Tag zu starten. Alle Stunden Schönheitsschlaf bringen jedoch nichts, wenn man sie auf dem falschen schlafbaren Untersatz verbringt. Doch was macht eine gute Matratze aus? Das kommt auch auf den Körperbau des Menschen an.

Stiftung Warentest: Erstmals Matratzen mit Lattenrost getestet

In der September-Ausgabe des Verbrauchermagazins Stiftung Warentest „test 10/2022“ werden zehn Schaummatratzen von zehn verschiedenen Herstellern verglichen. Unter den Prüflingen befinden sich Modelle der Marken Breckle, Ikea und Matratzen Concord. Geprüft werden unter anderem die Haltbarkeit, die Verträglichkeit für Gesundheit und Umwelt sowie Liege-Eigenschaften je nach Körperbau. Übrigens ist es gesünder und verlängert die Lebensdauer einer Matratze, wenn man sein Bett am Morgen nicht macht.

Erstmals werden die Matratzen auch in Kombination mit federnden Lattenrosten der jeweiligen Hersteller getestet. Was überrascht: Die Kombination aus Matratze und Lattenrost vom selben Anbieter wirkt sich selten positiv auf das Ergebnis aus, im Gegenteil: Die meisten Matratzen unterstützen die Wirbelsäule schlechter. Vielleicht weniger überraschend fällt das Ergebnis der Musikstreaming-Dienste im Test in derselben Ausgabe aus.

NameStiftung Warentest
ArtVerbrauchermagazin
SitzBerlin
Gründung04. Dezember 1964

Das Ergebnis der Stiftung Warentest: Große Menschen liegen unbequemer

Das Ergebnis ist besonders für Schläfer vom Typ groß und schwer ernüchternd. Nur auf zwei der zehn Schaummatratzen liegt es sich für sie angenehm. Kleine, leichte Menschen haben es dagegen einfacher. Für sie eignen sich fast alle Matratzen gut. Der Testsieger mit der Note „gut“ ist das Modell „Pro Body S592“ der Marke Breckle Weida, dicht gefolgt von der Badenia Irisette „Büsum KS“ und der Sun Garden ComfortPur „1440“. Das sind die Top Fünf Schaummatratzen:

Bei den Matratzen-Lattenrost-Kombinationen gibt es im Test keine großen Gewinner. In den meisten Fällen verschlechtern sich die Liege-Eigenschaften. Enttäuschend: Das Modell von Breckle rutscht mit Federrost sogar auf den vorletzten Platz ab. Damit gehört der eigentliche Gewinner auch zu den Verlierern im Test. Zum vollständigen Testergebnis des Matratzenvergleichs von Stiftung Warentest geht es hier (kostenpflichtig).

Matratzen bei Stiftung Warentest: Gute Qualität schon ab 180 Euro

Ähnlich wie bei den ebenfalls in der Oktober-Ausgabe getesteten Olivenölen gilt auch für die Matratzen: Ein hoher Preis ist kein Garant für Qualität. Gute Liegeunterlagen erhält man stattdessen bereits ab 180 Euro. Bei der Wahl der richtigen Matratze spielen außerdem die Statur und die bevorzugte Liegeposition eine große Rolle.

Ob groß oder klein, Rücken- oder Seitenschläfer: Nur zwei der getesteten Modelle eignen sich für alle Typen. Die richtige Zonierung der Matratze kann dabei einen entscheidenden Unterschied machen. Rückenschläfer sind in den meisten Fällen am besten beraten, sich einen federnden Lattenrost zu sparen. (paw)

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