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Mikrowellen bei Stiftung Warentest: Das sind die Sieger im Test

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Von: Marten Kopf

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Mikrowellen sind aus kaum einer Küche wegzudenken. Stiftung Warentest nahm jetzt insgesamt 17 Geräte genauer unter die Lupe und prüfte sie unter anderem auf Funktionalität, Handhabung und Sicherheit:

Sie sind schon eine echte Erleichterung in der Küche, in der Studentenbude wie im Sternerestaurant: Mikrowellen fehlen in nahezu keinem Kochbereich. Sie eignen sich zum Erhitzen, Auftauen, je nach Modell auch zum Grillen, sind schnell, leicht zu handhaben...und zuverlässig? Besagter Frage nimmt sich Stiftung Warentest nun im aktuellen „test“-Heft (Ausgabe 12/2022) an. Ist ja schließlich auch bald Weihnachten.

Mikrowellen bei Stiftung Warentest: Solo- und Kombigeräte im Vergleich

Insgesamt 17 Geräte haben sich die Berliner Tester angesehen, darunter 6 Kombigeräte mit Grillfunktion. Reine Mikrowellen erhitzen Speisen und Flüssigkeiten „nur“ mittels der namensgebenden Strahlung, die Geräte im Test kosten zwischen 50 und 190 Euro. Naturgemäß sind sie meist leichter und billiger als die Kombigeräte mit Grill, die zwischen 110 und 230 Euro liegen.

Im Test standen Mikrowellen von Bosch, Neff, Siemens, Sharp, Lidl, Caso Design, Exquisit, Panasonic, Severin und IKEA. Die Kombigeräte stammen von LG, Severin, Toshiba, Samsung, Bauknecht und Caso Design. Gekauft wurden alle Modelle im Juni 2022, die Preise sind Mittelwerte aus einer im Oktober durchgeführten Online-Recherche.

NameStiftung Warentest
ArtVerbrauchermagazin
SitzBerlin
Gründung04. Dezember 1964

Stiftung Warentest: Nur sechs Mikrowellen sind „gut“

Das Ergebnis: Nur sechs Geräte sind „gut“, die übrigen schaffen es nur zu einem „befriedigend“ oder „ausreichend“. Beste reine Mikrowelle ist ein Modell von Bosch für 149 Euro, bei den Kombigeräten schneidet das Modell von LG für 219 Euro am besten ab.

Das Gesamtergebnis des Mikrowellen-Tests gibt es direkt bei Stiftung Warentest. In derselben Ausgabe des „test“-Magazins vergleicht Stiftung Warentest – passend zur Weihnachtszeit – übrigens auch Christstollen.

Mikrowellen bei Stiftung Warentest: Hackfleisch auftauen und Babybrei erhitzen

Sofern die Geräte über passende Automatikprogramme verfügten, wurden diese bevorzugt geprüft. Erzielte das kein mindestens gutes Ergebnis, wandten die Tester manuelle Einstellungen an. Drei Fachleute bewerteten daraufhin subjektiv, wie gut die Zubereitung der unterschiedlichen Lebensmittel gelang. Unter anderem mussten alle Modelle dabei Kartoffelgratin und Babybrei erhitzen, Tassenkuchen backen, gefrorenes Hackfleisch auftauen und Wasser zum Kochen bringen.

Übrigens entfielen 55 Prozent der Gesamtnote (bei Modellen mit Grill 40 Prozent) auf die Mikrowellenfunktion. Ermittelt wurden beispielsweise Temperaturunterschiede und Dauer beim Erhitzen von zwei und fünf Wassergläsern. 30 Prozent der Note machte die Handhabung aus, bewertet wurden Gebrauchsanleitung, Gartabellen und beigelegte Rezepte, außerdem das Öffnen und Schließen der Tür und die Reinigung. Des Weiteren entfielen 10 Prozent auf die Umwelteigenschaften (Stromverbrauch), die verbleibenden 5 Prozent auf die Sicherheit. Bei Modellen mit Grill floss die Grillfunktion mit 15 Prozent in die Note mit ein. (mko)

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