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Achtung, Gesundheitsgefahr: Milupa-Rückruf wegen gefährlicher Plastikteile im Babybrei

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Von: Regina Wolf

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Der bekannte Hersteller Milupa warnt aktuell vor einem seiner Produkte. Für Babys besteht bei Verzehr Verletzungsgefahr.

Deutschland – Frühestens nach dem vierten Lebensmonat und spätestens mit Beginn des siebten Monats sollten Babys laut Experten neben der Muttermilch auch Beikost bekommen. Eltern, die nicht selber kochen möchten, finden im Handel verschiedenste Produkte, die sich zum Zufüttern eignen. Derzeit wird allerdings vor einem der Breie aus dem Supermarkt gewarnt – er ist verunreinigt, wie RUHR24 berichtet.

MilupaHersteller von Säugling- und Kleinkindernahrung
SitzFrankfurt am Main
Gründung1921

Milupa-Rückruf: Plastikteile im Babybrei werden zur Gefahr

Wie das Unternehmen Milupa in seinem Rückruf mitteilt, sei es nicht auszuschließen, dass sich in dem betroffenen Produkt Hartplastikteile befinden. Die Plastikstückchen seien für Eltern „mit bloßem Auge erkennbar“.

Solche harten Teilchen in Lebensmitteln können beim Verzehr zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen. Eltern sollten den verunreinigten Brei daher nicht mehr verfüttern (weitere Rückrufe auf RUHR24).

Warnung vor Babybrei – dieser Artikel ist vom Rückruf betroffen

Vom aktuellen Rückruf betroffen ist das folgende Produkt:

Rückruf bei Milupa – wichtige Infos für betroffene Verbraucher

Das Mindesthaltbarkeitsdatum finden Eltern auf der Rückseite der Verpackung im weißen Feld unten rechts. Milupa weist darauf hin, dass – nach Kenntnis des Unternehmens – keine weiteren Chargen des Produktes und auch keine weiteren Milupa-Produkte betroffen seien.

Eltern, die den Babybrei zu Hause haben, können die Packung nach Angaben des Unternehmens dort zurückgeben, wo sie gekauft wurde. Alternativ können Betroffene sich auch an den Milupa-Elternservice wenden. Die Telefonnummer lautet: 0800/ 7375000

Lebensmittelwarnungen wegen Gesundheitsgefahr – immer wieder ein Problem

Dass Lebensmittel wegen Verunreinigungen aus dem Handel genommen werden, kommt immer wieder vor. Nach Angaben der Verbraucherzentrale steigt die Anzahl der offiziellen Rückrufe seit 2015. Hersteller seien dazu verpflichtet, nicht sichere Produkte zurückzunehmen oder zurückzurufen. Zuletzt warnten beispielsweise Dm und Rossmann vor Schimmelbefall bei einer Dattel-Haselnuss-Creme – und ein TK-Produkt aus dem Supermarkt wurde wegen des Nachweises von Hepatitis-A-Viren zurückgerufen.

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