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Großer Mineralwasser-Rückruf – chemische Rückstände könnten gefährlich sein

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Von: Lisa Bender

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Dortmund - Schon wieder ein Rückruf von Mineralwasser. Der Händler bittet die Kunden eindringlich, das Wasser in der 0,75 Liter-Flasche auf keinen Fall zu trinken.

Gerade jetzt, wo alle aufgrund der hohen Temperaturen viel trinken sollen, müssen Verbraucher genau hinschauen, ob ihr Getränk nicht von einem Rückruf betroffen ist. Denn ein Mineralwasser ist mit chemischen Rückständen verunreinigt. Das Brisante: Das Wasser ist bereits zum zweiten Mal von einem Rückruf betroffen. Zuletzt aufgrund von Lösungsmittelrückständen.

HerstellerMarkengetränke Schwollen GmbH
AdresseAm Sauerbrunnen 31, 55767 Schwollen
Kundenservice06787 101 192

Rückruf von Mineralwasser aufgrund von chemischen Rückständen

Die Markengetränke Schwollen GmbH, deren Wasser von dem Rückruf betroffen ist, gibt an, dass der Verkaufsstopp rein vorsorglich veranlasst wurde. Man könne nicht ausschließen, dass in einzelnen Flaschen chemische Rückstände auftreten können, die zu Abweichungen in Geruch und Geschmack führen.

Ob eine Gesundheitsgefahr für Kunden besteht und um welche Rückstände es sich handelt, gibt der Getränkehändler jetzt noch nicht preis, wie RUHR24 berichtet. Dennoch gilt: Kunden sollten das Mineralwasser nicht trinken. Folgende Details über den Rückruf sollten Verbraucher dabei beachten:

Rückruf von Berg Quellen-Mineralwasser
Dieses Berg Quellen-Mineralwasser ist von einem Rückruf betroffen. © Paul Eckenroth/Imago, Markengetränke Schwollen GmbH, Collage: RUHR24

Mineralwasser nicht trinken – Rückruf wegen chemischer Rückstände

Laut der Schwollen GmbH sind ausschließlich Wasser-Flaschen mit der genannten Codierung (Mindesthaltbarkeitsdatum und Los-Kennzeichnung) von dem Rückruf betroffen. Diese finden Verbraucher rechts unten auf dem großen Hauptetikett der Flasche (siehe Foto). Andere Produkte sowie andere Mindesthaltbarkeitsdaten könnten weiterhin bedenkenlos konsumiert werden.

Wie bei Rückrufen üblich, können betroffene Kunden das Mineralwasser im Supermarkt oder Discounter zurückgeben. Sie sollten dann – auch ohne Vorlage des Kassenbons – ihr Geld zurückbekommen. Allerdings gibt der Mineralwasserhändler nicht an, in welchen Geschäften das Wasser verkauft wurde.

Rückruf: „Berg Quellen“-Mineralwasser auch bei Rewe und Edeka

Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wurde das „Berg Quellen“-Mineralwasser jedoch vorwiegend in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, NRW, Hessen und Baden-Württemberg vertrieben. Auch die Schwollen GmbH bestätigt diese Angabe.

Nach eigenen RUHR24-Recherchen gilt das „Berg Quellen“-Mineralwasser als gängige Getränke-Marke, die unter anderem bei dem Lieferanten Flaschenpost, in Supermärkten wie Rewe oder Edeka, aber auch im Getränkehandel verkauft wird.

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