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Lidl: Kind (5) darf nicht aufs Kunden-Klo – Mitarbeiter reagiert „100% unverschämt“

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Von: Daniel Hagen

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Lidl - Eine wütende Mutter beschwert sich auf Facebook über den Discounter. Demnach habe ein Mitarbeiter nicht nur ihrem Kind den Klobesuch verweigert, sondern auch unverschämt reagiert.

Wer sich früher bei einem Unternehmen beschweren wollte, musste einen Brief schreiben oder einen Termin machen. Heute ist es durch die sozialen Medien viel einfacher, seinem Ärger Luft zu machen und damit auch noch anderen ein Problem zu zeigen – oder sich komplett zu blamieren.

DiscounterLidl
HauptsitzNeckarsulm
CEOGerd Chrzanowski (Sept. 2020–), Ignazio Paternò (Aug. 2019–)
Umsatz57 Milliarden EUR
Filialen weltweit10.800

Lidl: Mutter macht ihrem Ärger auf Facebook Luft

Auf Facebook beschwert sich jetzt eine Mutter, die mit ihrem fünfjährigen Sohn eine Filiale des Discounters Lidl im niedersächsischen Dörpen besucht hat. Nach dem letzten Besuch wird sie diese Filiale in Zukunft wohl aber meiden. Grund dafür ist ein Vorfall, der sich mit einem Mitarbeiter ereignet haben soll.

Wie die Frau erklärt, habe ihr Kind auf die Toilette gemusst. „Alle Eltern wissen, dass jetzt keine Zeit mehr zu verlieren ist“, schreibt die Kundin. Nachdem sie einen Mitarbeiter auf diesen Umstand angesprochen habe, hätte dieser „100% unverschämt“ reagiert.

Mitarbeiter in Lidl-Filiale lässt Kind nicht auf Toilette

So hätte der Lidl-Mitarbeiter das Kind zum einen nicht auf die Toilette gehen lassen, da diese aufgrund der Corona-Richtlinien geschlossen seien. Eine ähnliche Antwort hat auch ein Vater bekommen, dessen dreijähriger Sohn in einer Aldi-Filiale auf die Toilette musste. Was die Situation dieses Mal aber noch etwas schlimmer macht, ist ein Satz, den der Angestellte der Lidl-Filiale gesagt haben soll.

Denn bevor der Mitarbeiter der Frau und ihrem Kind den Rücken kehrt, soll er noch einen komplett unverschämten Satz gesagt haben: „Ich hab auch keine tragbare Toilette dabei“. Dabei hat das Unternehmen noch 2005 mit dem Slogan „100% freundlich“ Werbung gemacht.

Facebook-User sehen Schuld auf bei Mutter und Lidl-Mitarbeiter

Während sich Lidl auf Facebook noch nicht zu dem Vorfall in Dörpen geäußert haben, gibt es bereits andere Kommentare unter dem Beitrag. So verstehen ein paar User den Schock der Mutter und können nicht verstehen, warum die Kundentoiletten geschlossen bleiben müsse – es gebe schließlich Desinfektionsmittel.

Andere sehen die Schuld jedoch bei der Frau, da man mit Kindern dahingehen sollte, wo es Toiletten für Kunden gebe. Zudem könne man nicht erwarten, dass ein Mitarbeiter seinen Job riskiere, indem er „auf die Dienstanweisungen scheißt.“ Ebenfalls knallhart bleibt ein Angestellter in einer Lidl-Filiale in Eppelheim, als ein kranker Senior dringend aufs Klo muss.

Wütende Mutter will Lidl ab sofort meiden

Immerhin berichtet eine andere Mutter, dass sie in derselben Filiale vor Kurzem noch mit ihrem dreijährigen Sohn auf die Toilette hätte gehen dürfen. Daher solle die wütende Kundin den Mitarbeiter melden und nicht verallgemeinern. Die Frau wird wohl in Zukunft trotzdem einen großen Bogen um Lidl machen, da sie sich mit dieser Art der Freundlichkeit nicht indetifizieren könne. (dh)

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