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Föhne bei Stiftung Warentest: Haarsträubende Ergebnisse bei 5 Produkten

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Von: Daniel Hagen

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Stiftung Warentest hat 14 Haartrockner unter die Lupe genommen. Gleich mehrere der Modelle produzieren nur heiße Luft. Der Großteil kann jedoch überzeugen.

Wer sich nach dem Duschen oder Baden schnell fertig machen muss, greift in den meisten Fällen zu einem Haartrockner. Denn während Menschen mit Glatze nicht viel Arbeit mit ihrer Haarpracht haben, beginnt für Personen mit langer Matte dann erst die Arbeit. Mit Kamm, Bürste und Föhn wird so lange gewerkelt, bis die Frisur sitzt und im besten Fall alles trocken ist. Daher ist es umso wichtiger, dass der Föhn der Wahl auch gute Leistung bringt. Stiftung Warentest hat jetzt 14 Produkte unter die Lupe genommen und einige Mängel festgestellt.

Haartrockner bei Stiftung Warentest: Fünf Produkte fallen komplett durch

Bei der Testung von Haartrockner geht es nicht nur darum, wie gut man mit diesen frisieren und trocknen kann, sondern auch um Handhabung, Haltbarkeit und Sicherheit. Immerhin bringt der beste Föhn nichts, wenn er ständig ausfällt, das Kabel zu lang oder zu kurz ist oder das Gerät nach ein paar Monaten komplett den Geist aufgibt. Und der Preis spielt natürlich auch eine Rolle. In der aktuellen Ausgabe hat Stiftung Warentest auch Salz geprüft.

Insgesamt 14 Geräte hat Stiftung Warentest zwischen Mai und Juni genauer untersucht. Während neun Modelle das Prädikat „Gut“ erhalten, fällt der Rest komplett durch – Note 5! Der Preis spielt dabei keine wirkliche Rolle. Zwar ist der teuerste Föhn (430 Euro) Testsieger und einer der beiden günstigsten (23 Euro) der große Verlierer, dazwischen ist aber alles möglich. So kostet ein Haartrockner mit der Note 2 genau so viel, wie der letzte Platz, während einer der großen Verlierer (150 Euro) der zweitteuerste im Test ist. Die Gewinner im Test:

Stiftung Warentest testet Föhne: Was ein Haartrockner können muss

„Hätten wir nur das Frisieren beurteilt, wären alle Föhne gut gewesen“, heißt es bei Stiftung Warentest. Dieser Satz beweist, wie wichtig auch andere Punkte bei Haartrocknern sind. So zum Beispiel das Föhnvergnügen, das massiv an der Schwere des Geräts und der Länge des Kabels hängt. Bei so manchen Produkten stehen einem wirklich die Haare zu Berge. So zum Beispiel beim Proficare, dessen Kabel gerade einmal 166 Zentimeter lang ist.

Zum Thema Handhabung sind von Stiftung Warentest Aufbewahrung, Reinigung, Beschriftung und Gebrauchsanleitungen untersucht worden. Auch das Thema Lärm spielt dabei eine Rolle – schließlich wird ein Föhn direkt am Ohr eingesetzt. Dabei lässt sich sagen, dass alle Haartrockner erträglich sind. Die Drehbarkeit der Düsen ist zudem ein weiteres Merkmal, das geprüft worden ist. Stiftung Warentest hat vor kurzem auch Fondue-Sets überprüft.

Haartrockner fallen bei Stiftung Warentest im Dauertest durch

Besonders wichtig bei Haartrocknern ist die Haltbarkeit. Dabei geht es zum einen darum, ob ein Föhn schon nach 10 Minuten Nutzung den Geist aufgibt oder man sich nach ein paar Monaten einen neuen kaufen muss. Auch hier variieren die Ergebnisse von Stiftung Warentest. Vor allem den Produkten von Beuer und Proficare geht beim 400 Stunden-Dauertest die Luft aus. Mit diesem Spartipp verbrauchst Du übrigens weniger Energie beim Föhnen.

Wichtig ist ebenso, dass das Kabel des Geräts beim Knicken nicht so schnell den Geist aufgibt. Beim Biegetest haben Babyliss, Valera und der Remington Proluxe versagt. Ebenso haben die Haartrockner mehrere Fälle aus 120 Zentimetern überstehen müssen, um eine gute Note zu erhalten. Den vollständigen Testbericht zu Haartrocknern gibt es hinter einer Bezahlschranke zu lesen. (dh)

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