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„Jetzt platzt mir bald der A****“: Kunde bittet Postbotin um persönliches Gespräch

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Von: Victoria Krumbeck

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Ein Kunde will ein persönliches Gespräch mit einer Postbotin, um sich über die Paket-Zustellung zu beschweren. Nutzer auf Instagram zeigen kein Verständnis und nehmen die Botin in Schutz.

Kunden haben mit diversen Zustellunternehmen immer wieder ihre Probleme. Im Netz kursieren viele Geschichten von unglücklichen Paketzustellungen. So warf ein DHL-Bote ein Paket angeblich einfach über den Zaun. Andere Kunden beschwerten sich über Pakete, die mit Gewalt in den Briefkasten gequetscht wurden. Dabei erzählen die Empfänger, dass sie oftmals zu Hause sind und darauf warten, dass die Boten klingeln. Einem Kunden in Berlin passierte etwas Ähnliches. Er regte sich so sehr über eine Postbotin auf, dass er sogar um ein persönliches Gespräch bat, wie tz.de berichtet.

Deutsche Post: Kunden „platzt der Ar***“ – er bittet Postbotin um persönliches Gespräch

Sein Problem: Obwohl er zu Hause war, warf die Postbotin das Paket in den Briefkasten. Das Hauptproblem des Kunden war jedoch, dass das Paket laut eigenen Angaben einen Wert von 170 Euro hatte. Auf einem Zettel machte er seiner Wut Luft. „Vielleicht klingeln sie einfach mal, ich komme im Notfall auch runter“, schrieb er. Auf Instagram teilte die Seite „Notes of Berlin“ die Nachricht an die Postbotin.

Doch anscheinend brachte der Zettel nichts. Denn wie ein zweiter Zettel zeigte, hat sich die Wut des Kunden nur vergrößert. „Jetzt platzt mir bald der A****!“, schrieb er. Außerdem hinterließ er seine Nummer „mit der Bitte um ein persönliches Gespräch. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung?“. Der Kunde droht ansonsten mit einer schriftlichen Beschwerde.

Kunde beschwert sich über Postbotin – User nehmen sie in Schutz

Die Wut können die meisten Instagram-Nutzer in den Kommentaren nicht verstehen. „Einfach an die Packstation senden lassen und fertig ist der Lack, für alle am einfachsten“, postet ein Nutzer. Dieser Meinung sind sehr viele User in den Kommentaren. „Wenn es so einen ‚hohen‘ Warenwert hat, einfach an Paketshop schicken lassen. Wir alle wissen, dass die Fahrer eins nicht haben: Zeit und vor allem nicht für Befindlichkeiten und Sonderwünsche der Empfänger“, erklärt ein anderer User.

„Die armen Menschen haben einfach keine Zeit in ihren Sklavenjobs“, stellt sich ein weiterer Kommentar auf die Seite der Postboten. „Tja, wer an den Versandkosten spart, muss nicht im Nachgang rumheulen“, so ein weiterer User. Die Post befindet sich momentan eh in einer Krise, da sie an einem Personalengpass leidet. In manchen Städten wird nach einem „Notfallkonzept“ gearbeitet. Die gestressten Mitarbeiter werden daher wohl kaum Zeit haben, sich die Nachrichten der Kunden durchzulesen. (vk)

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