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Rasiermittel für Frauen im Öko-Test: Zwei Produkte fallen komplett durch

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Von: Tobias Becker

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Frauen, die im Sommer viel Haut zeigen wollen, entfernen sich meist die Haare an ungeliebten Stellen. Aber: Welche Rasiermittel sind sinnvoll und welche fallen im Öko-Test durch?

Der Mai hat bereits erste Einblicke in das Sommerleben gegeben. Die Menschen in Baden-Württemberg gehen wieder Eis essen, schwimmen und holen die Sommerkleidung raus. Haare an den Achseln, den Beinen oder der Bikinizone wollen die meisten Frauen laut Studie des Kosmetikverbandes IKW nicht. Nassrasur ist dabei der bevorzugte Enthaarungsweg, am besten mit Rasierschaum, -gel oder -cremes.

VerbrauchermagazinÖko-Test
Erstausgabe1985
HauptsitzFrankfurt

Rasiermittel für Frauen: Darauf hat Öko-Test die Produkte untersucht

Nun hat Öko-Test 16 Produkte getestet. Wie bei der Untersuchung von Öko-Test von Sonnencreme für Kinder, hat das Verbrauchermagazin auch bei den Rasiermitteln für Frauen verschiedene Kriterien festgelegt. Allergene Dufstoffe, Moschusverbindungen, bedenkliche Formaldehyd/-abspalter, Mineralölbestandteile und halogenorganische Verbindungen können für Menschen schädlich sein.

In Beautyprodukten, die man nutzt, um sich wohl zu fühlen, haben sie nichts zu suchen. Öko-Test hat die Rasiermittel für Frauen im Wert zwischen einen Euro und 19,90 Euro pro 200 Milliliter auf diese Inhalte untersucht. Generell ist das Ergebnis des Tests „erfreulich“, wie das Magazin schreibt, aber: „Allerdings sind wir vereinzelt auch auf problematische Inhaltsstoffe gestoßen.“

Rasiermittel für Frauen im Öko-Test: Zwei Produkte fallen durch

Gleich fünf Rasiermittel für Frauen schneiden im Öko-Test mit der Note „sehr gut“ ab, darunter zweimal Rasierschaum sowie je einmal Rasiergel und Rasiercreme. Die drei untersuchten als Naturkosmetik zertifizierten Produkte bekommen alle die Bestnote. Es gibt jedoch auch zwei Rasiermittel für Frauen, die so viele Kritikpunkte bekommen, dass sie mit „mangelhaft“ durchfallen.

Rasiermittel im Öko-Test: Diese Frauenprodukte bekommen nur „mangelhaft“

Öko-Test fand in einigen Rasiermitteln unter anderem Mineralölbestandteile, den synthetisierten Moschusduft Galaxodil und andere Stoffe, die für den Menschen gefährlich sein können. Die Produkte „Hi Audrey Intuition Shave Cream Coconut“ von Wilkinson Sword und „Satin Care Sensitive Aloe Vera Rasiergel“ von Procter & Gamble weisen so viele Mängel auf, dass sie durchfallen.

Dass gerade in Beautyprodukten oft viele Gefahren stecken, haben schon andere Testberichte gezeigt. So sind auch beim Deo-Test von Öko-Test bekannte Marken durchgefallen. Das Problem: Oft werden Verbraucher auf den Verpackungen mit Worten wie „sensitiv“ gelockt, die immer wieder nicht zu treffen. Auch diese Mängel bezieht Öko-Test in Betracht während der Untersuchungen. (tobi)

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