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Aus für Papier-Prospekte: REWE führt neuen Service ein – über Whatsapp

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Von: Katja Becher

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Supermarkt-Riese REWE verzichtet bald komplett auf gedruckte Prospekte. Stattdessen sollen Kunden ihre lokalen Angebote über WhatsApp erhalten.

Bei REWE soll es bis Sommer 2023 keine gedruckten Papier-Prospekte mehr geben. Stattdessen setzt der Einzelhandels-Riese künftig auf die Digitalisierung der Angebote. Wie es in einer Pressemitteilung von REWE heißt, kann sich ab sofort jeder Kunde den Handzettel seines lokalen Supermarktes aufs Smartphone schicken lassen. Die Prospekte landen jeden Sonntag per WhatsApp auf dem Handy, wie HEIDELBERG24 berichtet.

Aus für Prospekt: REWE will 73.000 Tonnen Papier im Jahr sparen

REWE hatte jüngst angekündigt, als erster großer Lebensmitteleinzelhändler komplett auf den Druck und die Verteilung der Werbeprospekte zu verzichten. Die Änderung soll bis zum 1. Juli 2023 umgesetzt sein. Stattdessen wolle man „die Artikelwerbung über neue und bekannte Medien erheblich ausbauen“, heißt es in der REWE-Mitteilung.

Mit dieser Umstellung sollen den Angaben von REWE zufolge mehr als 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO2, 1,1 Millionen Tonnen Wasser und 380 Millionen kWh Energie pro Jahr eingespart werden. „Selbstverständlich wird es auch in Zukunft wöchentlich die über 200 REWE-Sonderangebote geben“, verspricht der Supermarkt-Riese. Auch bei Lidl gab es zuletzt eine Änderung: Kunden können mit der Lidl-App den Papier-Kassenbon ersetzen.

REWE verzichtet auf Papier-Prospekte: So kriegt man die Angebote per WhatsApp

Wer das digitale REWE-Prospekt künftig über WhatsApp erhalten will, muss nur die Webseite rewe.de/whatsapp aufrufen und dann den weiteren Anleitungen folgen. Laut Mitteilung des Einzelhändlers werde dabei sichergestellt, dass der Kunde den WhatsApp-Dienst zuerst anschreiben muss und erst danach über Postleitzahl oder Standort den gewünschten Markt finden und die Angebote abonnieren kann.

Wer das WhatsApp-Abo beenden will, müsse nur ein einfaches „Stop“ versenden. Den WhatsApp-Handzettel hatte REWE im Vorfeld an ausgewählten Stellen getestet und sei dabei nach eigenen Angaben auf ein „großes Kundeninteresse“ gestoßen. Große Veränderungen stehen aktuell auch bei Kaufland und Lidl an – es droht das Aus für einen bisher kostenlosen Service. (kab/pm)

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