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Fisch-Rückruf: Gefahr durch Salmonellen – Durchfall und Erbrechen drohen

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Von: Daniel Hagen

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Die Anker GmbH muss eines ihrer Produkte zurückrufen. Dabei handelt es sich um Hering in Gelee, der Salmonellen enthalten könnte. Es ist jedoch nur eine bestimmte Charge betroffen.

Erneut ist ein Lebensmittelunternehmen dazu gezwungen, einen Rückruf durchzuführen. Dieses Mal handelt es sich um die Anker GmbH Fisch- und Feinkostfabrik mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Hersteller produziert Fischprodukte von Brathering über Rollmops bis hin zu Heringsfeinkost. Von dem Rückruf betroffen ist jedoch der Hering in Gelee, der ein gefährliches Bakterium enthalten könnte. Kunden sollten den Fisch einer bestimmten Charge daher auf keinen Fall essen!

Fisch-Rückruf: Anker Hering in Gelee kann Salmonellen enthalten

Wie die Anker GmbH bekannt gibt, sind im Produkt „Anker Hering in Gelee“ Salmonellen gefunden worden. Diese seien bei einer betrieblichen Eigenkontrolle festgestellt und den Behörden gemeldet worden, die anschließend die betroffene sowie weitere Chargen unter die Lupe genommen haben – dabei dann aber keine Salmonellen nachweisen konnten. „Da wir stets auf höchste Standards bei der Qualitätssicherung setzen, haben wir uns trotzdem entschlossen, einen Rückruf zu starten“, schreibt die Anker GmbH. Auch im Nonfood-Bereich gibt es aktuell mehrere Rückrufe.

Der „Anker Hering in Gelee“ wird in einer 200-Gramm-Verpackung im Einzelhandel verkauft. Betroffen sind die Bundesländer Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die betroffene Salmonellen-Charge ist laut dem Unternehmen aber aus den Läden genommen worden. Wer den Fisch bereits zu Hause stehen hat, kann ihn dort zurückgeben, wo er gekauft worden ist – natürlich auch ohne Kassenzettel. So kann man das Produkt erkennen:

Salmonellen-Gefahr durch Anker Hering in Gelee

Salmonellen sind Bakterien, die überall auf der Welt vorkommen und sowohl Menschen als auch Tiere anstecken können. Meist wird die Infektion durch rohe Lebensmittel übertragen, vor allem durch Eier und Geflügelfleisch. Auch Fisch und Meeresfrüchte können die Erreger enthalten. Schweinefleisch ist mittlerweile eher selten betroffen. Aktuell gibt es immer mehr Rückrufe aufgrund von Salmonellen.

Erkrankte leiden meist für zwei bis drei Tage an Symptomen wie Durchfall, Kopf- und Bauchschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Erbrechen und Fieber. Bei Kindern, immungeschwächten- oder älteren Menschen können aber auch schwerere Symptome auftreten. Wie RUHR24 berichtet, gibt es derzeit auch einen deutschlandweiten Getränke-Rückruf. (dh)

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