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Wieder Schokoladen-Rückruf: Bei 10 Strauss-Produkten besteht Salmonellen-Gefahr

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Von: David Maciejewski

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Bei Routinetests in einer Schokoladenfabrik konnten Proben von Salmonellen entdeckt werden. 10 Süßigkeiten sind deshalb Teil eines Rückrufs.

Kirchheim – Salmonellen in Süßigkeiten? Das gab es kürzlich erst bei Produkten von Ferrero, die massenweise zurückgerufen werden mussten. Die Angst vor solchen Bakterien, die oft die Ursache für Rückrufe sind, ist dementsprechend groß. Jetzt konnten die krankmachenden Verunreinigungen erneut bei Süßigkeiten nachgewiesen werden. wie RUHR24 berichtet.

BakterienSalmonellen
Wissenschaftlicher NameSalmonella
Niedrigere KlassifizierungSalmonelle enterica, Salmonella bongori

Rückruf von 10 Süßigkeiten wegen gefährlichen Salmonellen

Die Furcht vor Salmonellen sprang erst kürzlich sogar auf Nutella über. In dem aktuellen Fall ist zwar auch Schokolade betroffen, allerdings nicht die von Ferrero. Stattdessen geht es gleich um zehn Süßigkeiten der Firma Strauss aus Israel. Diese werden hierzulande von der Firma Danel Feinkost in Verkehr gebracht.

Aufgefallen sind die Bakterien bei Routinetests in einer israelischen Schokoladenfabrik. Salmonellen konnten, dem Rückruf zufolge, der lebensmittewarnung.de vorliegt, nicht nur in der Produktionslinie, sondern auch im Rohmaterial nachgewiesen werden.

Konkret geht es um die 10 folgenden Produkte:

Rückruf von zehn Süßigkeiten: Angabe zu Mindesthaltbarkeitsdaten und Rückgabe fehlt

Das Unternehmen hat in seinem Rückruf keine konkret betroffenen Chargennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten genannt, deshalb ist davon auszugehen, dass alle Produkte betroffen sein könnten. Vom Verzehr sämtlicher oben genannter Produkte wird aus gesundheitlichen Gründen dringend abgeraten (weitere Rückrufe und Warnungen auf RUHR24).

Wurden einige der Produkte bereits konsumiert, so können durch die Salmonellen diverse Symptome ausgelöst werden. Diese reichen von Unwohlsein, Bauschmerzen und Übelkeit bis hin zu Durchfall, Erbrechen und Fieber. Die Inkubationszeit nach dem Konsum liegt in etwa bei 48 Stunden, kann aber auch bis zu 72 Stunden betragen. Bei Symptomen sollte man zum Arzt gehen.

Neben fehlenden Angaben zu Mindesthaltbarkeitsdaten gibt es auch keine Auskunft, was die Rückgabe angeht. Wie produktwarnung.eu Verbrauchern rät, sollen die Produkte bei der Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Normalerweise werden von Rückrufen betroffene Artikel, auch ohne Vorlage eines Kassenbons, zurückgenommen und der Kaufpreis erstattet.

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