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Kaspersky, Norton & Co. im Test: Welche Antivirensoftware schützt den PC am besten?

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Von: Tobias Becker

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Auf einem Computer ist in der Regel auch ein Antivirenprogramm installiert, zum Schutz vor Malware. Aber was taugen diese Programme? Stiftung Warentest hat es untersucht.

Trojaner, Phishing und andere Malware machen Sicherheitsprogramme auf dem Computer unverzichtbar. Einige Programme sind beispielsweise durch Windows oder diverse Browsereinstellungen ohnehin vorhanden, jedoch gibt es auch Antivirenprogramme, die zum Teil kostenfrei, zum anderen Teil für Geld erhältlich sind. Sie sollen den PC-Schutz nochmal verbessern und reagieren durch Updates auf neue Viren.

Aber funktionieren die Programme auch wie sie sollen und wehren die schädlichen Angriffe auf den PC und die eigenen Daten erfolgreich ab? Stiftung Warentest hat eine Reihe von Antivirenprogrammen untersucht und ist, wie auch beim Test von Laptops, zu einem eindeutigem Ergebnis gekommen. HEIDELBERG24 verrät, zu welchen Antivirenprogrammen die Experten raten ( hier gibt es weitere Testberichte).

Stiftung Warentest: So wurden die Antivirenprogramme untersucht

Stiftung Warentest hat insgesamt 29 Antivirenprogramme untersucht. Davon sind 20 für Windows gedacht, neun für MacOS und nicht alle sind kostenpflichtig. Es waren auch zehn kostenlose Sicherheitsprogramme dabei. Klar, dass es im Test vor allem um den Schutz ging, denn schließlich sollen Antivirenprogramme genau das machen: Den PC schützen. Aufgrund der Vielzahl an möglichen Einstellungen, entschied sich Stiftung Warentest für die empfohlenen und deaktivierte im Browser (Chrome) zusätzlich den Phishing-Schutz, um die Testprodukte darauf untersuchen zu können.

OrganisationStiftung Warentest
HauptsitzBerlin
Gründung4. Dezember 1964

Die Bewertung der Kriterien wurde somit auch sehr stark in Richtung „Schutz“ gewichtet. zu 65 Prozent floss das Kriterium in das Gesamturteil ein. Speziell der Schutz vor Schadsoftware, wie Verschlüsselungstrojaner und Phishing wurde dabei untersucht. Unter anderem wurden rund 800 Webseiten besucht, die auf das Abrufen von Passwörtern und Zugangsnamen spezialisiert sind.

Die Handhabung, also wie einfach das Programm auf den Rechner zu spielen ist sowie die Deinstallation und Updates, floss zu 25 Prozent in das Ergebnis ein. Zehn Prozent machte die Rechnerbelastung aus. Dabei ging es vor allem um veränderte Startzeiten des Computers oder den Ressourcenbedarf. Auch die Datenschutzerklärung untersuchte Stiftung Warentest bei den 29 Antivirenprogrammen.

Antivirenprogramme bei Stiftung Warentest: Das ist der Testsieger

Die gute Nachricht zuerst: Kein Programm ist wirklich durchgefallen. Aber natürlich gibt es welche, die besser abschneiden als andere. Insgesamt verteilte Stiftung Warentest dreimal die Note „befriedigend“, was die schlechteste Bewertung in diesem Test war. Der Microsoft „Windows10-Defender“ und die beiden MacOS-Antivirenprogramme „360 Deluxe“ (Norton) sowie „Free Security für Mac“ von Avira schnitten demnach nicht so gut ab.

Ansonsten gab es fast ausschließlich die Note „gut“, bis auf ein Antivirenprogramm für Windows: „Internet Security“ von Kaspersky erhielt das Testurteil „sehr gut“ und hat bei Stiftung Warentest hauchdünn gewonnen. Welche Programme noch gut sind und den Computer gegen Malware schützen, ist im vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest zu lesen. (tobi)

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