Sonnencreme für Kinder bei Stiftung Warentest: Unzureichender UV-Schutz bei diesen Marken
Stiftung Warentest testet Sonnencremes und andere Sonnenschutzmittel für Kinder. Ein paar günstige Produkte begeistern, andere fallen komplett durch.
- Stiftung Warentest testet 19 Sonnenschutzmittel für Kinder (weitere Testberichte hier).
- Alle sind frei von kritischen Stoffen.
- Vier liefern keinen ausreichenden UV-Schutz und rasseln komplett durch.
Sonnencreme ist für jeden, ganz besonders für Kinder – aus nachvollziehbarem Grund. Am besten trägt man sie jeden Tag das ganze Jahr über, vor allem aber im Sommer auf, wenn man viel rausgeht. Doch welche Sonnencreme ist geeignet, unsere Kleinsten gut vor der Sonnenstrahlung zu schützen – und das am besten ohne bedenkliche Inhaltsstoffe? Stiftung Warentest hat das überprüft – mit folgendem Ergebnis:
Sonnencreme für Kinder bei Stiftung Warentest – K.-o.-Kriterium UV-Schutz
Während die meisten von uns bei Sonnencreme den Fehler machen, zu wenig und zu schwachen Sonnenschutz aufzutragen (so geht es richtig), lassen wir bei Kindern meist mehr Vorsicht walten. Versagt der Sonnenschutz, kann das lebensgefährlich werden. Darum ist es wichtig, bei der Wahl der Sonnencreme genauer hinzuschauen.
Getestet werden 19 Sonnenschutzmittel beziehungsweise Sonnencremes mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren (LSF) auf kritische Stoffe, die Anwendung, Verpackung, Angaben auf dem Etikett – und natürlich auf den Sonnenschutz, den sie bieten. Letzterer wird als K.-o.-Kriterium betrachtet. Bietet ein Produkt keinen ausreichenden Schutz, fällt es sofort durch den Test. Den vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest zum Thema Sonnencremes für Kinder gibt es kostenpflichtig hier.
Überraschungssieger bei Stiftung Warentest – Sonnencreme für Kinder darf auch günstig sein
Die Überraschungssieger: die günstigen Sonnenschutzmittel von Lidl und Rossmann. Sie überzeugen rundum – und der Preis ist ein Bonus, zumal man an Sonnencreme nicht sparen sollte. Ebenfalls erfreulich: Keines der getesteten Produkte enthält kritische Stoffe. Auch das Verbrauchermagazin Öko-Test bemerkte das beim Sonnencreme-Test 2023. Positiv fallen auch die Sonnenschutzmittel auf, die keine Duftstoffe enthalten.
- Lidl Cien Sun Kids Sonnencreme, Note 1,5 („sehr gut“)
- Rossmann Sonozon Kids Sonnenspray, Note 1,5 („sehr gut“)
Demgegenüber enttäuschen ausgerechnet naturkosmetische Produkte. Laut Stiftung Warentest bieten sie keinen ausreichenden Schutz vor der Sonnenstrahlung. Eins von ihnen unterschreitet sogar den eigentlich angegebenen LSF 50 – das trifft sonst nur auf die Sonnenmilch von dm zu. Alle diese Artikel rasseln damit durch. Auch beim Mineralwasser entdecken die Tester bei Stiftung Warentest in einer Marke für Babys ungeeignete Stoffe.
- Biosolis Sonnenmilch Kids, Note 5,0 („mangelhaft“)
- dm Sundance Kids Sonnenmilch, Note 5,0 („mangelhaft“)
- Ey Kids Sun-Fluid, Note 5,0 („mangelhaft“)
- Mabyen Baby &Kids Sonnencreme, Note 5,0 („mangelhaft“)
Überraschungssieger bei Stiftung Warentest – Sonnencreme für Kinder darf auch günstig sein
Besonders verwunderlich: Ein Jahr zuvor gehörte die Sundance Sonnenmilch für Erwachsene zu den besten Produkten im Test. Die „Kids“-Variante fällt jedoch komplett durch. Manche Marken wurden gar nicht getestet, da sie zum Zeitpunkt des Einkaufs im Winter noch nicht im Handel zu finden waren. Was die beste Sonnencreme 2023 ist und worauf man beim Kauf achten sollte, erfährst Du hier. (paw)




