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Musikstreaming-Dienste im Test: Der APPsolute Sieger ist keine Überraschung

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Von: Teresa Knoll

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Stiftung Warentest hat Musikstreaming-Dienste für iOS und Android getestet. Eine App geht als klarer Testsieger hervor, das restliche Ergebnis ist durchmischt.

Seine Lieblingsmusik hören, wann und wo man will – dafür wurde vor Jahren das beliebte Musikstreaming erfunden. Stiftung Warentest hat neun Apps von verschiedenen Diensten getestet, die man sowohl für iOS als auch für Android nutzen kann. Eine stellt sich als klarer Gewinner heraus, drei können weniger überzeugen. Dabei auffällig: Für Android funktionieren drei weitere Apps „gut“, bei iOS ist nur noch ein Streaming-Dienst wirklich empfehlenswert.

Musikstreaming-Dienste bei Stiftung Warentest: Diese Funktionen stehen im Fokus

Getestet wurden neun Apps, die sowohl für das Betriebssystem Android als auch für iOS verfügbar sind. Die Kosten reichen dabei von 7,99 Euro bis 14,99 Euro für einzelne Konten und bis zu 24,99 Euro für Familienkonten mit sechs Personen, wobei der Streamingdienst „Aldi Life Musik“ diese Funktion gar nicht anbietet. Passend zum Musikstreaming-Apps hatte Stiftung Warentest übrigens erst im vergangenen Monat Bluetooth-Kopfhörer getestet.

Bewertet wurden die Grundfunktionen wie Shuffle-Modus und Offline-Nutzung oder auch das Verwalten von Playlists. Die Experten achteten außerdem auf die Nutzerfreundlichkeit der Apps, den Datenschutz und unzulässige Klauseln in den AGB, wobei Napster, Qobuz und Tidal mit deutlichen Mängeln negativ punkten.

Stiftung Warentest hat Musikstreaming-Dienste geprüft. Das sind die beiden besten Apps
Stiftung Warentest hat Musikstreaming-Dienste geprüft. Das sind die beiden besten Apps © Dpa/ Fabian Sommer/Sophia Kembowski/Selin Verger/dpa-Zentralbild/Monika Skolimowska; Screenshot Stiftung Warentest; Montage Headline24

Musikstreaming-Dienste im Test: Klarer Sieger bei iOS und Android

Die große Auflösung, die vermutlich wenige überrascht: Spotify ist sowohl für Android als auch für iOS die beste Wahl und wird mit „sehr gut“ bewertet. Auch der zweite und dritte Platz sind für beide Betriebssysteme identisch, wobei sich die Benotung etwas unterscheidet:

Eindeutig sind auch die Testverlierer: Zwar ist keine App durchgefallen, aber bei beiden Betriebssystemen schneiden die gleichen Apps nur mit der Note „ausreichend“ ab, dabei liegt Napster bei beiden auf dem hintersten Platz. Das vollständige Ergebnis des Musikstreaming-Tests von Stiftung Warentest erhältst Du hier (kostenpflichtig).

Musikstreaming-Dienste im Test: Offline-Modus und Playlists – zwei Apps schwächeln

Wenn die Internetverbindung unterbrochen wird, sollte der Streamingdienst möglichst störungsfrei in den Offline-Modus wechseln. Die Apps von Aldi Life Musik und Napster stoppen hier die Wiedergabe. Andere Apps lösen das Problem eleganter, indem sie den Datenstrom beim Streaming zwischenspeichern. Ob die Übungen von Kopfschmerz-Apps hilfreich sind, hat Stiftung Warentest ebenfalls getestet.

Eine wichtige Funktion ist das Erstellen von Playlists: Wieder sind es Aldi und Napster, die hier negativ auffallen. Als einzige Apps schlagen sie keine ausgewählten Songlisten bekannter Künstler vor. Spotify ist „etwas flexibler“, wenn es darum geht, auf dem Handy gespeicherte Musik zur Playlist in der App hinzuzufügen. Der Testsieger schwächelt, wie die Amazon-App, beim Datenschutz: Beide versenden mehr unnötige Daten als andere. (resa)

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