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Keine Coca-Cola mehr bei Edeka? Streit um Preise eskaliert

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Ein lange anhaltender Streit zwischen Edeka und Coca-Cola hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Der Hersteller stoppt die Lieferungen für die Supermarktkette.

Hamm - Das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen: Man betritt einen Supermarkt, und in den Getränkeregalen stehen keine Flaschen von Coca-Cola. Doch dieses Szenario könnte bald Realität werden. Zumindest Kunden von Edeka müssen sich wohl schon sehr bald nach einer Cola-Alternative umschauen. Denn ein seit Jahren andauernder Streit zwischen dem Hersteller und der Supermarktkette hat nun einen neuen Höhepunkt erreicht.

Keine Coca-Cola mehr bei Edeka: Streit zwischen Supermarkt und Hersteller eskaliert

Ab dem 1. September soll Coca-Cola die Edeka-Märkte nicht mehr beliefern. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, geht das aus einer internen Mitteilung des Händlers hervor. Der Hintergrund: Der Getränkehersteller möchte ab September mehr Geld von den Händlern für seine Produkte haben. Einen Schritt, den Edeka nicht mitgehen möchte.

Eigentlich sollte das niemanden mehr verwundern. Denn die Fehde zwischen Coca-Cola und Edeka dauert schon längere Zeit an. So drohte der amerikanische Konzern der Supermarktkette bereits zum 1. Januar 2022 mit einem Lieferstopp. Auch damals wollte Edeka eine Erhöhung der Preise nicht akzeptieren, berichtet wa.de.

Der Streit zwischen Edeka und Coca-Cola eskaliert
Der Streit zwischen Edeka und Coca-Cola eskaliert © dpa/Andreas Arnold

Bald keine Coca-Cola mehr im Edeka? Streit erreicht neuen Höhepunkt

Das Verschwinden von Coca-Cola-Produkten aus den Edeka-Regalen konnte damals aber noch abgewendet werden. Letztlich konnten sich Händler und Hersteller auf Konditionen einigen. Ein Ergebnis, das nicht selbstverständlich war: Zur gleichen Zeit stritt Edeka ebenfalls unter anderem mit Pepsi. Hier wurden tatsächlich Produkte der Firma aus den Läden verbannt.

Im Jahr 2020 waren es sogar schon einmal Marken von Coca-Cola, die nicht mehr in den Edeka- und Netto-Märkten zu kaufen waren. Lediglich das Hauptprodukt, die gute alte Cola, stand noch in den Regalen. Aber von Fanta, Sprite und Co. fehlte jede Spur. Auch hier stritten Kette und Getränkehersteller unerbittlich um die Preise. Es dauerte Monate, ehe der Zwist ein Ende fand und die Kunden wieder das volle Softdrink-Angebot genießen konnten.

Streit zwischen Coca-Cola und Edeka: Softgetränke-Hersteller erhöht Preise früher

Der Schritt, schon im Sommer 2022 die Preiserhöhung anzukündigen, ist ungewöhnlich von Coca-Cola. Eigentlich kommt es im Herbst erst zu Verhandlungen zwischen Händlern und Herstellern, ehe die neuen Konditionen verkündet werden. Doch 2022 ist das anders. Laut Coca-Cola aufgrund von gestiegenen Produktionskosten und um das Weihnachtsgeschäft nicht zu gefährden.

Edeka lässt sich das bislang offenbar nicht gefallen. Erst einmal wird es wohl keine Coca-Cola-Getränke mehr in der Supermarktkette geben. Bei Rewe und Netto gibt es ein ganz anderes Problem mit einem Getränk: Ein Mineralwasser wird zurückgerufen. Der Grund: chemische Rückstände. Auch die kleinsten Konsumenten sind nicht von Rückrufen verschont. Denn auch eine Babynahrung hat es nun getroffen. In dem betroffenen Produkt sollen Plastikrückstände sein.

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