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Körperöl im Öko-Test: Krebsgefahr – diese Produkte schmieren ab

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Von: Pauline Wyderka

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Körperöle können bei trockener Haut ein echter Geheimtipp sein. Öko-Test zufolge kann man bei dem Pflegeprodukt wenig falsch machen – solange man die Finger von diesem Öl lässt.

Gerade im Winter, wenn die Luft trockener wird, kämpfen viele mit trockener und juckender Haut. In dem Fall können Körperöle ein echter Geheimtipp sein. Die intensive Feuchtigkeit, die die Pflegeprodukte spenden, wird gerne unterschätzt. Öko-Test hat nun 21 Körperöle getestet und stellt fest: Öl kann sich lohnen – mit Ausnahme eines Produkts.

Körperöl im Öko-Test: Finger weg von diesem Hautpflege-Produkt!

Im großen Körperöl-Test gibt es viele Gewinner. Tatsächlich schneiden fast alle Produkte „sehr gut“ ab. Lediglich ein Ausreißer rasselt ohne Wenn und Aber durch. Der Kontrast ist regelrecht peinlich. Es gibt wenig, was man als Verbraucher bei Körperöl falsch machen kann. Außer eben dieses eine Produkt zu kaufen: Das Intensiv Body Oil von Fenjal erhält die Note „ungenügend“.

Der Hauptkritikpunkt: Die Erdölbasis des Körperöls sowie enthaltene Mineralölwasserstoffe, die krebserregende Verbindungen enthalten können. Hinzu kommt ein UV-Filter, der Stoffe enthält, die im Verdacht stehen, in das Hormonsystem einzugreifen. Das Fazit: Fenjal ist nicht gerade genial. Ebenfalls in der Kritik steht das Ayurveda Körperöl der Marke Rituals, das Duftstoffe enthält, die besonders häufig allergische Reaktionen hervorrufen. Dennoch erhält das Öl insgesamt die Note „gut“.

Körperöl im Öko-Test: Fast alle schneiden „sehr gut“ ab

Den kompletten Körperöl-Testbericht gibt es hier (kostenpflichtig). Besonders gut abgeschnitten haben die Körperöle, die auf unnötige Zusätze verzichten. Positiv sind in der Hinsicht die Öle von Benecos und Primavera aufgefallen, die aus reinem Jojobaöl bestehen. Insgesamt wurden von den 21 Körperölen elf naturkosmetische Produkte getestet. Ein Ausschnitt aus den Gewinnern mit der Bestnote „sehr gut“ im Überblick:

Einziger Wermutstropfen: In wenigen Verpackungen wird aktuell mit Rezyklat gearbeitet. Lediglich der Hersteller Bevola gibt an, für die Verpackung des Bevola Naturals Körperöls 61 Prozent Rezyklat zu verwenden. Die anderen Hersteller verwenden entweder gar kein recycletes Plastik oder machen auf Nachfragen keine Angaben. Die Verhältnisse stehen im krassen Gegensatz zu den Essigreinigern im Öko-Test, die voller positiver Überraschungen stecken.

Körperöl im Öko-Test: Vielseitiger Pflegegeheimtipp

Körperöle eignen sich nicht nur zur Massage oder zur Pflege trockener Haut. Sie eignen sich auch für das Haar bei trockenen Enden und Spliss. Fehlt nur noch die passende Gesichtspflege. Welche Pflegemasken dafür zu empfehlen sind und welche problematische Schwermetalle enthalten, wird ebenfalls im Reinigungsmasken-Öko-Test unter die Lupe genommen. (paw)

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