1. Heidelberg24
  2. Verbraucher
  3. Einkauf & Test

Smart Watches im Test: Sportlich – mehr als die Hälfte der Produkte sind „gut“

Erstellt:

Von: Marten Kopf

Kommentare

Smarte Uhren werden für viele mehr und mehr zum ständigen Begleiter. Stiftung Warentest nahm jetzt 15 Modelle genauer unter die Lupe – und wandte dabei ein völlig neues Prüfverfahren an:

Nachrichten schreiben, Musik hören, bezahlen, Schritte zählen, Puls messen, den Schlaf überwachen, Termine managen. Smart Watches finden zunehmend Verbreitung und bieten diverse nützliche Features. Und ja, tatsächlich auch die Uhrzeit können sie anzeigen. Stiftung Warentest nimmt sich im aktuellen „test“-Heft (Ausgabe 12/2022) insgesamt 15 der smarten Uhren samt dazugehöriger Fitnessarmbänder vor. Ist ja schließlich auch bald Weihnachten. Und der Test zeigt: Eine gute Smart Watch muss kein Vermögen kosten.

Smart Watches bei Stiftung Warentest: Erstmals neues Prüfprogramm

Für den Smart-Watch-Check wendete Stiftung Warentest erstmals ein völlig neues Prüfprogramm an, wie HEIDELBERG24 berichtet. Bisher hatte die Organisation Uhren und Armbänder alleine geprüft – diesmal testet sie gemeinsam mit anderen Verbraucherorganisation aus aller Welt. Der Test findet in einem anderen Prüflabor mit anderem Prüfprogramm ab. Einige frühere Prüfungen entfallen, dafür kommen andere hinzu. Auch die Gesamtnote setzt sich nun anders zusammen.

Auffallend ist, dass unterschiedliche Smart Watches in sehr unterschiedlichen Bereichen die Nase vorn haben. In den Fitnessfunktionen punktet vor allem Hersteller Garwin, noch vor Apple und einem deutlich günstigeren Modell von Huawei. In Sachen Kommunikation dagegen liegt Apple an der Spitze.

NameStiftung Warentest
ArtVerbrauchermagazin
SitzBerlin
Gründung04. Dezember 1964

Smart Watches bei Stiftung Warentest: Modelle zwischen 43 und 625 Euro

Preislich liegen die getesteten Modelle zwischen 43 und 625 Euro. Mit dabei sind Uhren von Apple, Garmin, Samsung, Huawei, Amazfit, Xiaomi, Denver und Oppo.

Das Gesamtergebnis des Smart-Watch-Tests gibt es direkt bei Stiftung Warentest. In derselben Ausgabe des „test“-Magazins vergleicht Stiftung Warentest passenderweise übrigens auch gleich Smartphones.

Smart Watches: Fitnessfunktionen als größtes Testkriterium

Getestet wurden 15 Smart-Watches, im Handel gekauft, im Zeitraum von Januar bis September 2022. Die Preise sind im Oktober online erhobene Mittelwerte. Mit 35 Prozent haben die Fitnessfunktionen den größten Anteil an der Zusammensetzung der Gesamtnote. Geprüft wurden die Genauigkeit der Pulsmessung und des Schrittzählers, außerdem wurde die Streckenmessung bewertet.

25 Prozent fallen unter das Schlagwort „Kommunikation“ (Telefon, Nachrichten, Musikwiedergabe, Schlafüberwachung), 20 Prozent unter „Handhabung“ (Gebrauchsanweisung, Display, Bedienung der App). 10 Prozent der Note entfallen auf die Akkulaufzeit, jeweils 5 Prozent auf Stabilität und Verarbeitung bzw. Datenschutz und Datensicherheit. (mko)

Auch interessant

Kommentare