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Saugroboter im Test: „Ausreichend“! Vier Modelle können Experten nicht überzeugen

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Von: Josefine Lenz

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Wisch- und Saugroboter werden immer beliebter, doch welche Modelle auf dem Markt sind eigentlich gut? Stiftung Warentest hat sich einige Haushaltshelfer mal genauer angeschaut:

Noch schnell auf den Knopf drücken, bevor man aus dem Haus geht, damit die Wohnung bis zur Heimkehr sauber ist: Mit einem Saugroboter lässt sich das Zuhause sehr einfach in Schuss halten. Man selbst hat wenig Aufwand und trotzdem sind die Räume frisch gesaugt oder sogar gewischt. Doch wie gut sind die Modelle, die aktuell auf dem Markt sind? Stiftung Warentest hat sich 14 Saug- und Wischroboter mal genauer angeschaut.

Stiftung Warentest vergleicht Saugroboter – Preisspanne von 220 bis 1.400 Euro

Bei den Putzhelfern handelt es sich um vier reine Saugroboter und zehn Saug-Wisch-Roboter. Die Preisspanne reicht dabei von 220 bis 1.400 Euro. Im Test müssen die Haushaltshelfer mehrere Prüfungen bestehen, wie beispielsweise Teppiche säubern, den Hartboden reinigen oder Fließen wischen. Die Experten von Stiftung Warentest achten unter anderem darauf, ob grober Schmutz gut entfernt wird, Ecken sauber und Fasern aufgenommen werden.

Es wird außerdem geprüft, wie einfach die Staubbehälter der Roboter gesäubert werden können und wie hoch die Reichweite der Haushaltshelfer ist. Speziell bei den Robotern mit Wischfunktion schaut Stiftung Warentest auf Gründlichkeit und Gleichmäßigkeit. Für den Wischtest müssen die Haushaltshelfer Flecken aus angetrocknetem Kaffee und Ölreste entfernen.

Saugroboter bei Stiftung Warentest: Unterschiedliche Gewinner je nach Bedarf

Und welcher Staub- und Wischroboter ist der beste? Zwar hat Stiftung Warentest einen Sieger auserkoren, aber ganz so leicht ist das mit dem ersten Platz dann doch nicht. Denn letztlich kommt es immer auf die Bedürfnisse des Verbrauchers an. So bietet der Testsieger (Roborock S7 MaxV Ultra) wohl den größten Komfort und kann in vielen Testkriterien, wie Gründlichkeit, Geschwindigkeit und Bedienung punkten. Allerdings: Wer Haustiere oder lange Haare hat, sollte lieber zu einem anderen Modell greifen.

Wer mit Hunden oder Katzen (Kurzhaar) zusammen lebt, der sollte zum Beispiel lieber zum Modell Medion X40 SW greifen. Bei langen Haaren empfiehlt Stiftung Warentest Neato D8. Generell zeigt der Test, dass reine Saugroboter „gut“ abschneiden. Bei den Robotern mit Wischfunktion schneiden zwei Modelle „gut“, vier „befriedigend“ und vier „ausreichend“ ab.

Saugroboter bei Stiftung Warentest: Je bequemer, desto teurer

Im Test wird außerdem klar: Wer es bequemer möchte, der muss meist mehr Geld ausgeben. So gibt es für einige Roboter eine dazugehörige Servicestation, bei der zum Beispiel Wischwasser aufgefüllt, Staubbehälter geleert und Wischtücher gereinigt werden. Das ist natürlich sehr praktisch und spart Zeit und Arbeit, allerdings sind diese Staubsauger-Modelle auch teurer.

Zudem erklärt Stiftung Warentest, dass hin und wieder Ersatzteile angeschafft werden müssen, damit die Saugroboter auch nach mehrfachen Benutzen weiterhin gute Arbeit leisten. Übrigens: Stiftung Warentest hat Mikrowellen untersucht und verglichen.

Stiftung Warentest: Die Gewinner und Verlierer im Saugroboter-Vergleich

Zu den Gewinnern der Saug- und Wischroboter zählen der Roborock S7 MaxV Ultra („gut“) und Medion X40 SW („gut“). Zu den Verlierern gehören Pearl Sichler Hobot PCR-8900.app („ausreichend“) und Eufy RoboVac X8 Hybrid („ausreichend“). Den vollständigen Testbericht gibt es bei Stiftung Warentest.

Die reinen Saugroboter erhalten alle die Note 2. Zu diesen Modellen zählen:

Stiftung Warentest hat in der November-Ausgabe nicht nur Haushaltshelfer unter die Lupe genommen. Auch haben sich die Experten zahlreiche Smartphones angeschaut. (jol)

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