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Ukraine-Krieg: Schwarz Gruppe spendet Waren im Millionen-Wert – „Hilfe oberste Priorität“

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Von: Daniel Hagen

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Lidl/Kaufland - Im Rahmen des Ukraine-Kriegs zeigen Politiker, Promis und Unternehmen ihre Solidarität. Dazu gehört auch die Schwarz Gruppe, die Waren im Wert von 10 Millionen Euro spendet.

„Solidarität mit der Ukraine“ – seit Beginn des Krieges durch das Nachbarland Russland geht dieser Satz um die ganze Welt. Von allen Seiten wird der Einmarsch von Wladimir Putins Truppen kritisiert, die Mitgliedsstaaten der NATO schicken Waffen und Hilfsgüter in die Ukraine. Zudem spenden Prominente wie Dietmar Hopp oder Unternehmen wie die BASF in Ludwigshafen große Summen. Auch weitere Unternehmen zeigen ihre Solidarität mit der Ukraine – sei es nun durch Posts auf Social Media oder direkt durch Spenden. Die Schwarz Gruppe – zu der unter anderem die Unternehmen Lidl und Kaufland gehören – hat jetzt eine ganz große Hilfe angekündigt. Sie spenden Waren für einen gewaltigen Betrag an das vom Krieg gebeutelte Land.

NameSchwarz Gruppe
Umsatz125,3 Milliarden EUR (2020–2021)
CEOGerd Chrzanowski (1. Dez. 2021–)
HauptsitzNeckarsulm
TochtergesellschaftenLidl, Kaufland

Lidl und Kaufland: Schwarz Gruppe fordert unbürokratische Hilfe für die Ukraine

„Die Schwarz Gruppe ist bestürzt über das Geschehen in der Ukraine. Insbesondere in einer solchen schwierigen Zeit ist es der Unternehmensgruppe wichtig, ihrer Verantwortung als großes Handelsunternehmen gerecht zu werden. Schnelle und unbürokratische Hilfe hat jetzt oberste Priorität“, schreibt das Unternehmen, das laut eigenen Angaben rund 500.000 Mitarbeiter in 33 Ländern hat.

Zwar gehört die Ukraine nicht dazu, dafür aber deren Nachbarländer Polen, Rumänien, Ungarn und die Slowakei. In diese Gebiete flüchten derzeit zahlreiche Menschen vor Hunger, Tod und Zerstörung. Auch in Deutschland sind mittlerweile die ersten Flüchtlinge angekommen. In Heidelberg werden sie im Patrick-Henry-Village untergebracht.

Lidl/Kaufland: Schwarz Gruppe spendet Waren im Wert von 10 Millionen Euro

Bereits seit Beginn des Ukraine-Krieges habe die Schwarz Gruppe mit verschiedenen Hilfsorganisationen vor Ort zusammengearbeitet und dabei Geld- und Sachspenden im Wert von drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Nun folgt aber eine weitaus größere Waren-Summe, die als Soforthilfe losgeschickt wird. Es geht dabei um 10 Millionen Euro. Diese werden in Form von haltbaren Lebensmitteln, Heimtextilien, Hygieneartikeln und weiteren benötigten Produkten bei den in Not geratenen Menschen in den grenznahen Gebieten der Ukraine ankommen. Andere Unternehmen wie Aldi, Rewe und Edeka zeigen ihre Solidarität mit der Ukraine zudem dadurch, dass sie russische Produkte aus ihrem Sortiment nehmen. (pm/dh)

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