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Rückrufaktion bei Edeka, Rewe und Kaufland – Warnung vor Rügenwalder-Produkt

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Von: Pauline Wyderka

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Die Rügenwalder Mühle gehört zu denen, die rasch auf die steigende Nachfrage nach veganen Produkten reagiert haben. Doch nun ruft das Unternehmen mehrere beliebte vegane Snacks zurück:

Wer gerne Salat mag, aber lieber in Fleisch, der isst möglicherweise gerne mal Schinken-Spicker-Salat. Wer wiederum Fleisch mag, aber lieber ohne Tier, der isst dagegen vielleicht gerne den veganen Schinken-Spicker-Salat der Rügenwalder Mühle. Damit ist für jeden Geschmack gesorgt – normalerweise. Dumm nur, dass genau Letzterer nun einem Rückruf unterliegt: In dem veganen Schinkensnack steckt mehr als den Verbrauchern sonst lieb wäre. Die „Mühle“ warnt vor Fremdkörpern im veganen Schinken.

Großer Rügenwalder-Rückruf, bei Edeka, Rewe, Kaufland: Beliebte vegane Alternativen betroffen

Plastik ist zwar kein tierisches Produkt, aber auch von Veganern dennoch ungern im Essen gesehen. Doch nicht nur die Hardliner müssen beim aktuellen Rügenwalder-Rückruf aufpassen. An den Fleischalternativ-Produkten der Marke erfreuen sich immer mehr Menschen, die einfach gerne mal etwas anderes probieren wollen.

Genau in diesem Moment sind aber genau der „Vegane Schinken Spicker Salat klassisch“, mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 05.01.2023, 06.01.2023 und 07.01.2023 sowie der „Vegane Schinken Spicker Salat Kräuter“, jeweils in der 150-Gramm-Packung, kein guter Anfang, um sich durch das vegane Regal zu testen. Die Produkte können laut Rügenwalder Mühle „kleine, schwarze Hartplastikteilchen“ enthalten. Dadurch sei nicht auszuschließen, dass beim Verzehr Gesundheitsgefahr bestehe.

Großer Rügenwalder-Rückruf, bei Edeka, Rewe, Kaufland: Produktionsfehler schnell ausfindig gemacht

Es handle sich laut Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG also um eine rein vorsorgliche Maßnahme. Verkauft wurde der beliebte Rügenwalder-Snack deutschlandweit in Filialen von Rewe, Edeka, Kaufland, Bünting und Tegut. Als Grund für den Vorfall gibt die Rügenwalder Mühle einen Produktionsfehler an, der jedoch schnell ausfindig gemacht werden konnte, wodurch die betroffenen Chargen eng eingegerenzt werden konnten.

Für weitere Rückfragen sei die Rügenwalder Mühle telefonisch unter +49 4403 - 66 517 oder per E-Mail unter moin@ruegenwalder.de zu erreichen. Nicht vegan, aber auch von einem Rückruf betroffen, ist eine Salami, die sich ebenfalls bei Kaufland im Verkauf befand. Wer diese oder den veganen Schinken-Spicker-Salat gekauft hat, kann für die Produkte in der jeweiligen Verkaufsstätte auch ohne Kassenbon sein Geld zurückerhalten. (paw)

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