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Handtücher weich bekommen – mit einfachen Hausmitteln und ganz ohne Chemie

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Von: Jason Blaschke

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Weichspüler machen die Wäsche zwar wunderbar weich und riechen gut, belasten aber die Umwelt stark. Zum Glück gibt es alternativ ein paar gute Hausmittel-Tricks.

In Zeiten teurer Lebensmittel-, Kraftstoff- und Energiepreise ist sparen für viele Verbraucher ein essenzielles Thema. Und gerade im privaten Bereich kann man an vielen Stellen Energie einsparen, ohne groß auf etwas verzichten zu müssen. Wer etwa seine Wäsche mit 30 Grad wäscht, kann bis zu 50 Euro sparen, weil die Maschine deutlich weniger Strom verbraucht. Hinzu kommt, dass viele von der Stiftung Warentest geprüfte Waschmittel auch ohne hohe Temperaturen gut reinigen.

Umweltbundesamt warnt vor Weichspüler: „Nur einsetzen, wenn wirklich nötig“

Im Test erreichten sogar die günstigen Discounter-Waschmittel die Note „gut“ und waren damit sogar besser als viele der teureren Markenprodukte. Doch eines haben gerade einige Flüssigwaschmittel gemein – sie können laut Öko-Test Schadstoffe enthalten, die für die Verbraucher, aber auch die Umwelt schädlich sind. Und auch Weichspüler liegen in flüssiger Form vor und sind dank ihrer Eigenschaft, Wäsche weich und duftend zu machen, sehr gefragt.

Zwar sind die Weichspüler-Inhaltsstoffe in der Regel nicht für Menschen gefährlich, aber bleiben eine Belastung für die Umwelt. Laut Umweltbundesamt (UBA) werden in Deutschland pro Jahr mehr als 250.000 Tonnen Weichspüler verwaschen, die Behörde ist alarmiert: „Weichspüler sollten immer nur dann eingesetzt werden, wenn man seine Funktionen auch wirklich benötigt, weil es sich hierbei um einen zusätzlichen Eintrag von Chemikalien in die Umwelt handelt.“

Bekanntes Hausmittel ist „passable Weichspüler-Alternative“ – laut Öko-Test

Grund genug, sich mögliche Weichspüler-Alternativen anzuschauen, die umweltschonender und sogar günstiger sind, als der Griff zur Chemiekeule. Das Verbraucher-Magazin Öko-Test empfiehlt Haushalts-Essig, welcher sich als „passable Weichspüler-Alternative anbietet“. Zwar wirkt das vielseitige Hausmittel nicht ganz so gut wie Weichspüler, kann aber die Wäsche-Starre zumindest ein wenig abmildern, indem es gegen Kalkablagerungen in der Waschmaschine wirkt.

Aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften wird Essig deshalb auch zum Entkalken genutzt, etwa in Wasch- oder Kaffeemaschinen. Als Weichspüler-Ersatz ist das bekannte Hausmittel aber wirklich nur eine passable Alternative, da der Essig weder duftende noch Faser-reparierende Eigenschaften aufweist. Wer es trotzdem probieren möchte, sollte laut Öko-Test Essig sowie heißes Wasser im Verhältnis 1:2 mischen und in die Waschmaschine geben.

Weichspüler reduzieren: 4 Tipps, die Geld sparen und gut für die Umwelt sind

Folgende Tipps können zudem helfen, den Weichspüler-Verbrauch zu reduzieren:

Grundsätzlich ist das Wäschewaschen eine Stelle im Haushalt, wo sich sehr viel Energie einsparen lässt. Zum einen mit Blick auf die Waschmittel, aber auch beim Wasser- oder Stromverbrauch. Wer etwa effizienter wäscht, kann bis zu 50 Euro beim Schleudergang sparen – gerade, wenn man viel wäscht, ein kleines Vermögen. Wer zudem das Waschprogramm richtig wählt, kann zusätzlich bis zu 20 Euro sparen und zugleich einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

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