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Europapark räumt „Satellitenschüssel“ weg: Platz für neue Achterbahn?

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Von: Marten Kopf

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Europapark Rust - Über Jahre prägte die „Satellitenschüssel“ das Panorama des Europaparks. Nun ist sie endgültig Geschichte – der Platz wird gebraucht für ein neues Highlight.

Es ist nicht immer ganz schlecht, Altes über Bord zu werfen. Aktuell wird abgebaut im Europapark* in Rust (Baden-Württemberg*). Der ist seines Zeichens nicht nur der größte Freizeitpark Deutschlands, sondern steht auch in der Beliebtheitsskala ganz oben. Erst jüngst räumt er bei den Publikums-Awards des Branchenmagazins „Parkscout“ in gleich fünf Kategorien Gold* ab, sichert sich unter anderem den Titel als „bester Freizeitpark 2021“. Und täglich bis zu 50.000 Besucher sprechen natürlich auch für sich.

NameEuropa-Park
OrtRust (Baden-Württemberg)
Fläche95 Hektar
Besucher5,8 Millionen (2019)
Eröffnung12. Juli 1975

Es ist übrigens auch nicht ganz unüblich, dass im Europapark in die Jahre gekommene Attraktionen verschwinden*. In aller Regel heißt das in erster Linie: Es gibt Platz für Neues! Was derzeit weichen muss, ist im Grunde gar keine „Attraktion“ im eigentlichen Sinne, jedenfalls keine für Besucher gedachte. Ein echter Blickfang war die große Parabol-Antenne auf dem Festivalgelände des Parks aber allemal – und sie hat das Bild des Parks zweifellos über Jahre mitgeprägt.

Ende der „Satellitenschüssel“: Platz schaffen für Neues

Wie die Branchen-Webseite parkerlebnis.de und auch BW24* nun jüngst berichten, muss das Ungetüm aber nun endgültig seinen Platz räumen*. „In diesen Tagen wird die markante Parabolantenne mit einem Durchmesser von 45 Metern abgebaut“, heißt es dazu aus Rust. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Radio-Teleskop-Antenne, die der Europa-Park einst für 6 Millionen Deutsche Mark vom Bundesnachrichtendienst als Dekoration für die Location der TV-Sendung „Immer wieder sonntags“ erwarb.

Für Nostalgiker mag ihr Verschwinden traurig erscheinen, Fans zukünftiger Highlights im Park dürften aber heimlich jubeln. Denn der Platz direkt hinter dem griechischen Themenbereich wird gebraucht für etwas, worüber nicht nur in sozialen Netzwerken schon seit geraumer Zeit spekuliert wird. Denn womöglich schon im kommenden Jahr soll ein völlig neuer Themenbereich am Start sein – und das mit einer wahrhaft spektakulären neuen Achterbahn.

Neue Achterbahn im Europapark: Hinweise auf „Duelling Coaster“

Die für 2023 angekündigte Achterbahn soll mit einer Gesamtlänge von 1.600 Metern nur unwesentlich kürzer sein als der „Silver Star“, die aktuell größte Bahn des Parks. Allerdings wäre die auf inzwischen einsehbaren Bebauungsplänen ausgezeichnete Fläche für eine einzelne, sehr große Bahn relativ schmal. Und so wurden Vermutungen laut, dass auf dem Gelände eben gerade nicht eine, sondern zwei größtenteils parallel verlaufende Achterbahnen mit je 800 Metern Länge entstehen könnten.

Solche „Duelling Coasters“ (zu deutsch etwa: „Sich duellierende Achterbahnen“), also Bahnen mit mehreren Fahrspuren, auf denen die Züge entweder nebeneinander oder in entgegengesetzter Richtung fahren, gibt es in verschiedenen Ausführungen bereits in einigen Parks weltweit. Hierzulande wären sie ein Novum. Sicher ist, dass Besucher sich bald auf ein weiteres, ganz neues Highlight freuen dürfen. (mko) *HEIDELBERG24 und BW24 sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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