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Fernseher bei Stiftung Warentest: Ein TV-Hersteller thront über allem

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Von: Tobias Becker

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Wer den Abend auf der Couch genießen will, braucht meist einen guten Fernseher. Stiftung Warentest hat nun einige Modelle untersucht. Aber welcher ist der beste TV?

Das letzte Einhorn? Drei Haselnüsse für Aschenbrödel? Oder doch die Feuerzangenbowle? Wer die Filme an Weihnachten und Neujahr genießen will, braucht einen guten Fernseher. Gerade in dieser Jahreszeit sind solche Anschaffungen auch nicht unüblich. Die einen verschenken einen TV, die anderen nutzen ihr Weihnachtsgeld, um sich selbst einen neuen TV zu kaufen. Dabei gilt es jedoch, Vorsicht walten zu lassen, denn es gibt einiges zu beachten. Stiftung Warentest* hat neben einigen anderen Testberichten* auch Fernseher untersucht. HEIDELBERG24* fasst zusammen:

Fernseher im Test: Darauf sollte man beim Kauf eines TV achten

Wer einen TV kaufen will, der hat eine große Auswahl. Angefangen bei Herstellern wie LG, Samsung, Philipps und Co. bis zu den verschiedenen Größen, Preisklassen und Einstellungsmöglichkeiten. Überstürzen sollte man den Kauf deshalb nicht. Zunächst sollte man sich der gewünschten Bildschirmgröße annehmen. Dazu sind nicht nur der vorhandene Platz sowie die Entfernung von Couch zu TV im Wohnzimmer ausschlaggebend, sondern auch die gewünschte Bildqualität und der Sound.

NameStiftung Warentest
SitzBerlin
GründerWestdeutschland
Gründung4. Dezember 1964 in Berlin

Aktuell im Trend liegen Fernseher mit 55 oder sogar 65 Zoll Bilddiagonale, also 140 oder 165 Zentimeter. Ein Grund dafür, sind die stark gesunkenen Preise, wobei auch bei TVs gilt: Teurer ist nicht immer gleich besser. Das hat Stiftung Warentest bereits bei den elektrischen Zahnbürsten im Test* herausgefunden. Hinzu kommt, dass kleinere TVs oft nicht die beste Bildqualität haben und viele Anbieter auch keine Fernseher mehr herstellen, die 32 oder 24 Zoll haben, wie Stiftung Warentest schreibt.

Dann gibt es noch ein paar Grundsatzfragen, deren man sich bewusst werden sollte. UHD oder 4k? Film und Serie, Gaming oder doch Sport? Wo liegen die persönlichen Vorlieben? Wenn man als Familie oder mit Freunden Filme und Serien schaut, ist es wichtig, dass das Bild aus allen Blickrichtungen gut ist. Sportfans brauchen eine gute Zwischenbildrechung, damit es ruckelfrei läuft und man richtig schön mitfiebern kann. Beim Gaming ist wiederum die Reaktionszeit des TVs wichtig. Also: Wie schnell Signale von Controllern empfangen und umgesetzt werden. Auch die Bildwiederholungsrate spielt dabei eine Rolle.

Fernseher im Test: Mehr Kriterien beim Kauf eines neuen TV

Ein weiteres Kriterium kann die Bildschirmart sein. OLED oder LCD? LCD ist derzeit eigentlich der Standard, die mit Flüssigkristallen und LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sind. Neuere Produkte haben sogar Nanopartikel und werden oft und LED, NanoCell oder QLED aufgeführt. Diese Bildschirme haben ihre Stärken bei hellen Bildern, wie Schneelandschaften. Schwarze Flächen wirken ab und an eher gräulich, da die Hintergrundfarben durchkommen.

OLED hingegen sind Bildschirme, auf denen die einzelnen Bildpunkte leuchten. Also keine Hintergrundbeleuchtung und deswegen auch ein starkes Schwarz. Im Test von Stiftung Warentest haben OLED-TVs die besten Noten für die Bildqualität erhalten. Der Nachteil: Sie sind meist auch teurer als die Konkurrenz.

Zwei kleine, aber wichtige Punkte, die es zu beachten gilt, sind HDR und der Stromverbrauch. Letzteres ist einfach erklärt: Generell brauchen größere Bildschirme mehr Strom als die kleineren Modelle, unabhängig von der Effizienzklasse. HDR bedeutet High Dynamic Range. Das ist wichtig für einen hohen Kontrastumfang. Heißt: TVs mit dieser Technik zeigen stärkere Kontraste und Farbabstufungen an. Praktisch und sinnvoll vor allem bei Fernsehern mit UHD-Auflösung.

Fernseher im Test: So hat Stiftung Warentest die TV-Modelle untersucht

Das besondere am TV-Test von Stiftung Warentest: Es wurde mit Verbraucher-Organisationen aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammengearbeitet. Geachtet wurde dabei auf das Bild, unter anderem in Bezug auf TV-Signal, schnelle Bewegungen, Betrachtungswinkel und einige andere Kriterien. Auch der Ton und die Handhabung waren für Stiftung Warentest wichtig, ebenso wie die Vielseitigkeit und die Umwelteigenschaften.

Die Preisspanne der untersuchten Fernseher liegt zwischen 600 und 3500 Euro. Im Test hat Stiftung Warentest 96 Modelle der fünf großen Anbieter (LG, Panasonic, Philips, Samsung und Sony) unter die Lupe genommen und im Testergebnis die zwei besten jedes Herstellers in drei Kategorien (nach Bildschirmgröße) aufgelistet.

Fernseher im Test: Dieser TV schneidet am besten ab – das Ergebnis!

Natürlich gibt es auch beim TV-Test ein Ergebnis, so wie es beim großen Shampoo-Test von Öko-Test* der Fall war. Manchmal sind die Ergebnisse auch schockierend, so geschehen beim Walnuss-Test* über den HEIDELBERG24 berichtete. In diesem Fall fielen die Ergebnisse wesentlich nüchterner aus. Bei den größten TVs des Tests von Stiftung Warentest, den 65-Zoll-Fernsehern, zeigten sich die Modelle von LG in bester Form und stehen deshalb in der Tabelle auch ganz oben.

In den anderen Größenordnungen war LG ebenfalls führend und holte sich in der „Disziplin“ 55 bis 58 Zoll ebenfalls den Doppelsieg. Nur bei den 48 bis 50 Zoll großen Fernsehern konnte der Samsung GQ50QN90AAT die LG-Dominanz durchbrechen und landete auf dem zweiten Platz. (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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