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Fußbäder im Öko-Test: Schlecht für die Haut? Diese Produkte besser meiden

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Von: Tobias Becker

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Gerade in der kalten Jahreszeit sind Fußbäder eine Wohltat für viele Menschen. Sie sorgen für Entspannung und mehr. Öko-Test hat Fußbäder nun untersucht.

Füße leisten Schwerstarbeit. Den ganzen Tag werden sie beansprucht, tragen die Menschen in Baden-Württemberg* und Rheinland-Pfalz* überall hin, müssen das Gewicht des Körpers tragen und manchmal auch eine ganze Weile still stehen. Warum also nicht den Füßen mal etwas Gutes tun? Es gibt Fußbäder, die eine echte Wohltat sind, für manche Person aber positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Dazu gibt es diverse Zusätze, die das Fußbad verbessern sollen. Öko-Test hat nun 20 Fußbäder unter die Lupe genommen. Wie schon beim Badezusatz für Kinder* und für andere Testberichte* auch, fasst HEIDELBERG24* zusammen.

Fußbäder im Öko-Test: Eine Wohltat für die Füße – mit Mehrwert

Bevor es um die Fußbad-Zusätze und deren Bewertung geht, gilt es erstmal zu klären, warum Fußbäder eigentlich so sinnvoll sind und so viele Menschen sie regelmäßig nutzen. Natürlich geht es auch um den hygienischen Aspekt, denn bei der Verwendung diverser Zusätze kann ein Fußbad gegen Beschwerden helfen. So gibt es Zusätze gegen Fußpilz oder Schweißfüße, die ein echter Mehrwert sind.

Aber: Die Füße ins Wasser halten, kann noch vieles mehr bewirken. Wie fitbook.de schreibt, dient ein Fußbad auch zur Entspannung und kann das Immunsystem stärken. So gibt es Wechselfußbäder, bei denen man die Füße abwechselnd in 36 bis 38 Grad warmes Wasser und kaltes Wasser steckt. Ein weiterer Vorteil von Fußbädern: Sie sind super, um sich auf die Pediküre vorzubereiten.

Fußbäder im Öko-Test: Auf diese Gefahren wurden die Badezusätze untersucht

Öko-Test hat 20 Fußbäder aus Drogerien, Bio-Märkten, Apotheken und Discountern, wie Aldi*, der gerade mit einem Harry Potter-Video* auf sich aufmerksam gemacht hat, in einer Preisrange von 0,37 bis 9,67 Euro für 100 Milliliter oder Gramm Badezusatz untersucht. Dafür wurden die Fußbäder laut Öko-Test in Laboren unter anderem auf „problematische Duftstoffe, bedenkliche Formaldehyd/-abspalter und umstrittene halogenorganische Verbindungen“ geprüft.

VerbrauchermagazinÖko-Test
Erstausgabe1985
HauptsitzFrankfurt

Dabei kam heraus, dass bei einigen Fußbädern Tenside eingesetzt werden. Gerade die entdeckten Polyethylenglykole und ähnliche „Schaumschläger“, wie Öko-Test sie nennt, können für die Haut schädlich sein, da sie diese durchlässig für Fremdstoffe machen. Auf einem Fußbad wurde auch „vegan“ ausgelobt, ohne dieses Versprechen zu halten. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Gefährliche Duftstoffe wurden kaum gefunden. Lediglich einmal machte Öko-Test die Erfahrung eines zu hohen „Delta-3-Caren“-Gehalt, was als starkes Allergen gilt.

Fußbäder im Öko-Test: So fällt das Ergebnis aus

Nur: Welche Fußbäder sind nun gut und welche nicht? Die Untersuchungen von Öko-Test ergaben bei insgesamt zwölf der getesteten 20 Fußbäder die Bestnote, darunter auch das Produkt „Balea Fuss Vital-Bad“ von dm. Wobei jedoch nur ein Fußbad-Badezusatz in beiden Unterkategorien „Inhaltsstoffe“ und „weitere Mängel“ die Note „sehr gut“ erhielt. Dabei handelt es sich um das Kaufland-Produkt „Bevola Urea Fußbad 15 % Urea“.

Allerdings gab es durchaus auch Badezusätze, die nicht so gut wegkamen, ohne jedoch gleich ganz durchzufallen, wie es einigen Lippenpflege-Produkten erging. So schneidet beispielsweise das „Allgäuer Latschenkiefer Sole Fußbad“ im Test schlechter ab, bekommt aber immer noch die Gesamtnote „befriedigend“ von Öko-Test. Die gesamten Ergebnisse des Fußbad-Tests gibt es bei Öko-Test hinter der Bezahlschranke. (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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