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Spülmaschine richtig benutzen – So vermeidest Du häufige Fehler

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Von: Madlen Trefzer

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Nicht alle gehen richtig mit der Spülmaschine um. Trotz täglicher Benutzung machen viele von uns simple Fehler, die sogar teuer werden könnten.

Beim Kauf einer neuen Spülmaschine sollte das Thema Energieeffizienz natürlich im Vordergrund stehen. So kann viel Strom und Geld gespart werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWK) empfiehlt Geschirrspülmaschinen, die weniger als neun Liter pro Waschgang verbrauchen. Ist man bereits in Besitz eines älteren Geräts, sollte man zumindest darauf achten, dass es nicht neben dem Kühlschrank steht. 

NameGeschirrspülmaschine
Erfunden1886
ErfinderinJosephine Cochrane (1839–1913)
Benutzung in Deutschland73 % der privaten Haushalte (Statistisches Bundesamt 2021)

Spülmaschinen: Häufige Fehler vermeiden – der richtige Standort ist entscheidend

Warum? Spülmaschinen geben während des Betriebs Wärme ab. Stehen sie nun in der Nähe des Kühlschranks, benötigt dieser viel mehr Energie, um seiner Kühlfunktion nachzugehen. Wer Strom sparen will, meidet aus demselben Grund auch einen Herd in der Nähe des Kühlschranks. Nicht umsonst hat beinahe jede Spülmaschine ein Eco-Programm. Dieses dauert zwar länger, spart dafür aber umso mehr Strom.

Das Eco-Programm verbraucht weniger Energie, weil es das Spülwasser nicht erhitzt. Nur bei stark verschmutztem Geschirr ist eine höhere Wassertemperatur von Vorteil. Wer nicht mehr und nicht weniger als ein Mal im Monat heiß spült, tut seiner Geschirrspülmaschine und auch dem Geschirr einen großen Gefallen. Durch die höhere Temperatur können Ablagerungen in der Maschine beseitigt werden.

Häufige Fehler vermeiden: Muss man Geschirr vor dem Gang in die Spülmaschine vorspülen?

Das Vorspülen von Hand sollte unbedingt gemieden werden! Das verbraucht unnötig Wasser, Strom, Spülmittel und wird von der Spülmaschine ohnehin erledigt. Eine Ausnahme sind dabei hartnäckige Verschmutzungen sowie Reste von Kräutern und Spinat. Diese können sich nämlich während des Waschens in der Spülmaschine am gesamten Geschirr verteilen und festsetzen. Ohnehin sollte die Geschirrspülmaschine regelmäßig gereinigt werden.

Dabei das Reinigen der Sprühstäbe nicht vergessen. Sie tragen zur optimalen Sauberkeit des Geschirrs bei. Die Wahl der richtigen Spülmschinentabs ist ebenfalls wichtig, dabei aber Finger weg von diesen Marken – Stiftung Warentest hat Tabs unter die Lupe genommen, die am Ende keine gute Figur machten. Unnötige Schadstoffe lassen sich auch mit simplen Alternativen für Spülmaschinentabs vermeiden, mit denen das Geschirr genauso sauber wird.

Häufige Fehler vermeiden: Dinge, die nichts in der Spülmaschine verloren haben

Die Liste der Dinge, die nicht in die Spülmaschine gehören, ist lang. Grundsätzlich sollte man darauf achten, ob das Geschirr spülmaschinenfest ist. Im Zweifelsfall sollte man darauf verzichten, Kunststoffgeschirr in die Spülmaschine zu packen. Bei Kontakt mit heißem Wasser kann Plastik Schadstoffe freisetzen, die nicht nur am restlichen Geschirr haften bleiben können, sondern auch das Abwasser verunreinigen. 

Beschichtete Pfannen und Töpfe sowie Thermoskannen verlieren bei Kontakt mit Geschirrspülmitteln oder Spülmaschinentabs ihre eigentliche Funktion, da sich die Beschichtungen ablösen können. Auch Küchenzubehör aus Holz sollte besser per Hand gewaschen werden. Bereits ein Waschgang in der Spülmaschine kann die Holzstruktur schädigen und es können sich Splitter oder sogar Risse bilden. 

Das sollte ab sofort nicht mehr in die Spülmaschine gelegt werden

Wer einen Besteckkorb in der Spülmaschine hat, sollte die Messer mit der Spitze nach unten einräumen. Richtig scharfe Messer haben in der Spülmaschine allerdings nichts verloren. Durch das heiße Wasser und Stoffe in den Spülmaschinentabs sowie dem Spülmaschinensalz können sie schnell stumpf werden. Gefäße mit Etiketten oder Messbecher sollten auch lieber per Hand gespült werden. Übrigens sollten alle diesen Spülmaschinen-Trick mit der Alufolie kennen. Auch diesen Spartipp für die Spülmaschine solltest Du kennen.

Sie verlieren in der Spülmaschine nicht nur ihre Beschriftungen, sondern können mit den abgelösten Papier-, Plastik- und Kleberesten den Filter der Maschine verstopfen. Darüber hinaus gehören Kristallgläser, Milchglas und Geschirr aus Aluminium, beispielsweise Espressokannen, nicht in die Spülmaschine. In allen Fällen kann es zu unerwünschten Verfärbungen kommen, weshalb auch all diese Gegenstände lieber per Hand gespült werden sollten. (mad)

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