1. Heidelberg24
  2. Verbraucher

Dank Corona-Maßnahmen: weniger Grippe in NRW – doch Krankheit ist nicht „ausgerottet“

Erstellt: Aktualisiert:

Eine Frau muss husten.
Husten und Gliederschmerzen – typische Symptome einer Grippeerkrankung. Davon gibt es in NRW in diesem Jahr weniger als gedacht. © Christin Klose/dpa

Die Zahl der Infektionen mit dem Grippevirus ist in NRW im Jahr 2020 gesunken. Corona-Kritiker sprechen von einem „ausrotten“. Doch das ist nicht der Fall.

Nordrhein-Westfalen – Während die Neuinfektionen mit dem Coronavirus immer weiter alarmierend ansteigen, sinken die Infektionszahlen eines anderen Virus‘ – dem Grippevirus. Wie RUHR24.de* berichtet, gibt es laut Landeszentrum für Gesundheit (LZG) NRW derzeit weniger Grippe-Fälle in Nordrhein-Westfalen als in den vergangenen Jahren. Schuld daran könnten die Corona-Maßnahmen wie die Mundschutzpflicht sein.

Doch trotz Corona-Maßnahmen und weniger Grippefällen in NRW ist das Virus noch nicht „ausgerottet“.* Die Grippesaison beginnt normalerweise jährlich im Oktober – die Hochsaison findet aber erst kurz nach dem Jahreswechsel statt, wie das Robert Koch-Institut berichtet. Dadurch kann man derzeit nun also nur bedingt Aussagen über die Grippezahlen in dieser Saison treffen. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Auch interessant

Kommentare