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Haribo bei Lidl: Preis-Schlacht eskaliert – nie wieder Goldbären im Discounter?

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Von: Ann-Kathrin Metzger

Rote, gelbe, orange und grüne Haribo-Golbären liegen auf einem Haufen.
Weil Lidl die Preiserhöhung von Haribo nicht akzeptieren will, werden die Goldbären verbannt. © picture alliance/Martin Gerten/dpa

Suchen Kunden Goldbären in den Regalen von Lidl bald vergebens? Was eine anhaltende Preisschlacht zwischen Lidl und Haribo für Kunden bedeutet:

Lidl verbannt Gummibärchen von Haribo aus seinen Regalen. Nur noch ein minimaler Restbestand liegt da zwischen Produkten anderer Marken oder der Eigenmarke Sugarland. Bereits seit Anfang Juli werden keine Haribo-Produkte mehr geliefert, das berichtet die „Lebensmittelzeitung“. Die Haribo-Vorräte in den Lidl-Filialen gehen langsam zur Neige. Das berichtet HEIDELBERG24*.

NameLidl
Gründung1973
SitzNeckarsulm, Deutschland
Mitarbeiterzahl160.083 (weltweit, 2018)
Umsatz81,2 Milliarden Euro (2018)

Lidl vs. Haribo: Lidl will Preiserhöhung nicht länger akzeptieren

Der Grund: Hinter den Kulissen liefern sich Lidl und Haribo einen anhaltenden Streit um die Einkaufskonditionen. Auslöser des Streits ist eine Preiserhöhung von Haribo, die Händler auch an ihre Kunden weitergeben.

Die 360-Gramm-Packung Haribo Goldbären kostet bei Lidl wie auch bei Aldi seit kurzem 1,29 Euro statt 1,19 Euro. Wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet, will Lidl die Preiserhöhungen von Haribo nicht länger akzeptieren. Seit dem 1. Juli sei die Geschäftsbeziehung bereits unterbrochen.

Lild vs. Haribo: Ist die Corona-Pandemie an allem schuld?

Einem Bericht der „Lebensmittelzeitung“ zur Folge sind auch weitere Hersteller in Verhandlungen mit Haribo. „Wir können bestätigen, dass wir uns aktuell in harten Preisverhandlungen mit dem Einzelhandel befinden“, teilt Haribo mit. Grund für die Preiserhöhungen seien die aufgrund der Corona-Pandemie gestiegenen Rohstoffkosten.

Doch auch die Einzelhändler seien aufgrund der Corona-Pandemie angespannt und „besonders preissensibel“, so Haribo weiter. Bei ihren Preisverhandlungen um günstigere Einkaufskonditionen setzen die mächtigen deutschen Lebensmittelhändler immer wieder auf temporäre Boykotte und scheuen auch nicht den Konflikt mit internationalen Großherstellern. (akm) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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