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Die Feiertage nach Heiligabend: Warum gibt es zwei Weihnachtstage?

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Von: Teresa Knoll

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Viele wissen die Feiertage zu schätzen, weil sie dann frei haben. Aber welche Bedeutung haben die beiden Weihnachtstage nach Heiligabend?

Nach all dem Adventsstress kommen ein paar freie Tage genau richtig. Zeit mit der Familie verbringen und ausgedehnt Weihnachten feiern: Viele Menschen haben auch am 25. und 26. Dezember frei, weil es gesetzliche Feiertage sind. Etwas Planung muss dabei natürlich sein, denn man kann in dieser Zeit nicht einkaufen gehen. Aber warum gibt es nach Heiligabend überhaupt die beiden Weihnachtstage?

Die Feiertage zu Weihnachten: Die Bedeutung von Heiligabend

Die Bedeutung des 24. Dezembers, also Heiligabend, ist vermutlich hinreichend bekannt, auch wenn man mit Religion wenig am Hut hat. Schließlich wird die Geschichte im Weihnachtsgottesdienst erzählt, der für viele dann doch dazugehört: Jesus Christus wurde in einem Stall geboren, um Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen und sie auf den Pfad der Tugend zu führen. Die Bezeichnung des „heiligen Abends“ kommt daher, dass Jesus in der Nacht auf den 25. Dezember geboren worden sein soll. Der 24. ist also der Vorbote auf das heilige Ereignis.

Heute ist die Bedeutung von Weihnachten kommerzieller, man macht sich Geschenke und schlägt sich den Bauch mit gutem Essen voll. Aber es ist auch immer noch das Fest der Liebe und manchmal die einzige Möglichkeit im Jahr, die ganze Familie beisammen zu haben. Nur gut, dass es da noch die beiden Weihnachtstage gibt, um das Fest ein bisschen zu verlängern. Die Feiertage haben unterschiedliche Bedeutungen – der 25. Dezember ist dabei fast noch ein bisschen wichtiger.

FROHE WEIHNACHTEN - Weihnachtsmarkt-silvester-feiertag
Frohe Weihnachten! © IMAGO/Müller-Stauffenberg

Die Zeit nach Heiligabend: Was wird am ersten Weihnachtstag gefeiert?

Tatsächlich wurde Weihnachten, wie wir es heute kennen, ganz früher nicht an Heiligabend, sondern am 25. Dezember gefeiert. Die erste echte Weihnachtsfeier soll demnach am 25. Dezember 336 nach Christus in Rom stattgefunden haben. Und die Auswahl des Tages war, man kann es sich denken, religiös motiviert: Schon 217 versuchte Papst Hyppolit damit, die Feste anderer Religionen, die an diesem Tag stattfanden, zu verdrängen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag steht denn auch die Ankunft von Jesus auf der Erde im Mittelpunkt. Streng genommen dürfte man also Weihnachten erst am 25. feiern und nicht am 24. Dezember, auch wenn bei vielen die Bescherung bereits am Heiligabend stattfindet. Aber wie auch immer man die Feiertage nun verbringt: Damit es auch der Katze an Weihnachten gut geht, sollte man ein paar Dinge beachten.

Die Weihnachtsfeiertage: Welche Bedeutung hat der 26. Dezember?

Der 26. Dezember ist nicht mehr ganz so bedeutsam für die Weihnachtszeit. Bei den Katholiken ist er dem heiligen Stephanus gewidmet. In der evangelischen Kirche geht es am ersten Weihnachtstag aber eher um die Menschwerdung Gottes durch Jesus. In vielen europäischen Ländern ist auch dieser Tag noch gesetzlicher Feiertag. In Frankreich geht es dann allerdings schon wieder an die Arbeit.

Der Begriff „Weihnachten“ geht übrigens auf „geweihte Nacht“ zurück. Gemeint ist eben das für das Christentum besondere Ereignis der Geburt Jesu, die in dieser Nacht stattfand. Aber aus welchem Grund man Weihnachten nun feiert, ob religiös oder nicht, am Fest der Liebe muss man sich auch mal entspannen, und in die richtige Stimmung kommt man am besten mit einem schönen Weihnachtsfilm. (resa)

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