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Energiekosten sparen beim Heizen – So stellst Du die Heizungspumpe richtig ein

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Von: Madlen Trefzer

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Heizungspumpen und Hocheffizienzpumpen - Hier findest Du alle Infos zu den richtigen Einstellungen, die Deinen Energieverbrauch reduzieren und die Heizkosten senken.

Energiekosten steigen immer weiter an. Dabei expandiert der Energieverbrauch in den kalten Monaten insbesondere wegen dem Betrieb Deiner Heizung. Auch Heizungspumpen können die Kosten stark beeinflussen – sie sorgen für den Kreislauf innerhalb eines Heizsystems. Alte Pumpen sind oft versteckte Stromfresser, da sie während der Heizsaison Tag und Nacht laufen. Um das zu vermeiden, kannst Du Folgendes beachten: 

Der Tausch einer ungeregelten Heizungspumpe lohnt sich immer! Spare so bis zu 100 Euro

In allen Gebäuden mit Zentralheizung pumpt die Heizungspumpe vom Herbst bis zum Frühjahr warmes Wasser in die Heizkörper, damit es in Deiner Wohnung warm wird. Dies gilt für alle Heizungsarten. Egal ob Öl-, Gaszentralheizungen, Etagenheizungen, Palletheizungen, Wärmepumpen oder andere – jede Wärmequelle verbraucht eine beachtliche Menge Strom. Doch es besteht zum Glück auch großes Potenzial beim Energiesparen.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geht davon aus, dass bei Einfamilienhäusern der Stromverbrauch einer Heizungspumpe fünf bis zehn Prozent der Stromrechnung ausmacht. Die Zentrale empfiehlt, die Art der vorhandenen Heizungspumpe zu überprüfen. Hast Du eine externe Heizungspumpe, die noch ungeregelt ist, lohnt sich ein Tausch immer. Denn mit dem Austausch Deiner veralteten Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe lassen sich rund 100 Euro pro Jahr sparen.

Ungeregelte Heizungspumpen erkennen und staatliche Förderprogramme nutzen

Doch wie erkennst Du eine ungeregelte Heizungspumpe? Hinweise dazu findest Du auf dem Typenschild Deiner Pumpe. Dort steht neben diversen anderen Abkürzungen die Angabe „P1“ für die Leistung der Pumpe in Watt. Bei ungeregelten Pumpen liegt die Watt-Zahl etwa bei 80. Geregelte Heizungspumpen hingegen nehmen nur so viel Leistung auf, wie gerade benötigt wird. Auf dem Typenschild steht also keine genaue Wattzahl, sondern ein Bereich, zwischen dem die Leistung schwanken könnte. Zum Beispiel: 25-60 Watt.

Nutze Förderprogramme. Die staatliche Förderbank KfW unterstützt nämlich den Einbau einer Hocheffizienzpumpe. Auch viele Stromversorger sollen laut Verbraucherzentrale den Austausch von Heizungspumpen fördern. Komplettangebote zum Pumpentausch in Verbindung mit längerfristigen Stromlieferverträgen solltest Du jedoch kritisch hinterfragen. Hast Du bereits eine Heizungspumpe, ist die richtige Einstellung das A und O. 

So stellst Du Deine Heizungspumpe richtig ein, um Energiekosten zu sparen

Hierfür solltest Du die Betriebsdauer Deiner Heizungspumpe reduzieren. Achte darauf, dass der Installateur dafür sorgt, dass die Pumpe im Sommerhalbjahr abschaltet. Bei neuen Heizanlagen ist das ohnehin so vorgeschrieben – bei älteren Anlagen ist das manchmal nicht der Fall. Außerdem können alte Pumpen auch oft zwei Stufen zu hoch eingestellt sein. Hier lohnt es sich immer, auf die Regulierung zu achten und auch die Heizung warten zu lassen.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Natürlich sorgt auch ein hydraulischer Abgleich dafür, dass immer die tatsächlich benötigte Wassermenge in die Räume, die beheizt werden sollten, transportiert wird. Ein solcher Abgleich sorgt also dafür, dass der Energieverbrauch Deiner Heizungspumpe verringert wird und Du somit Strom- und Heizkosten sparst. Auch interessant: So viel Energie sparst Du, wenn Du Deine Heizung entlüftest. (mad)

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