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Nach „Höhle der Löwen“: Bekanntes Hamburger Start-up insolvent

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Von: Teresa Knoll

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Auch das bekannte Start-up-Unternehmen sleeperoo muss Insolvenz anmelden. Bis Mitte März soll ein Investor gefunden werden:

Eine Nacht unter den Sternen, im Schwimmbad, am Meer oder unter Tieren – und das Zelt muss man nicht mal selbst auf- und abbauen: Das Konzept von sleeperoo bietet Übernachtungen im Schlafwürfel an, der an besonders ausgefallenen Orten aufgestellt wird. Gründerin Karen Löhnert hatte ihr Start-Up bei „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt und mit Dagmar Wöhrl eine Investorin gefunden. Jetzt musste sleeperoo allerdings Insolvenz anmelden.

Bekannt aus „Die Höhle der Löwen“: sleeperoo meldet Insolvenz an

„Die Nacht, der Ort und Du“ lautet der Slogan von sleeperoo. Dagmar Wöhrl ist 2018 bei „Die Höhle der Löwen“ so von der Geschäftsidee begeistert, dass sie auf den Deal mit Karen Löhnert und ihrem Kollegen Dennis Brosseit, 20 Prozent für 250.000 Euro, eingeht. Und auch die Kunden sind begeistert: Auf der sleeperoo-Website kann man den erfolgreichen Werdegang des Hamburger Unternehmens in den letzten fünf Jahren nachlesen.

Wöhrl trennte sich schon nach einem Jahr von dem Start-up, doch wie das Hamburger Abendblatt berichtet, fanden sich immer weitere Investoren, die sich an Löhnert wandten. Trotzdem meldete die Gründerin vorsorglich Insolvenz an.

Start-up sleeperoo meldet Insolvenz an.
Bekannt aus „Die Höhle der Löwen“: Start-up sleeperoo meldet Insolvenz an. © IMAGO / imagebroker

Start-up sleeperoo insolvent: Grund ist eine „kurzfristige Investitionslücke“

Laut t-online.de ist der Insolvenzantrag am 15. Februar eingegangen. Wie in der Veröffentlichung des Amtsgerichts Hamburg zu sehen ist, wurde am 27. Februar dann ein Insolvenzverwalter eingestellt. Der Grund für den Antrag sei laut Löhnert eine „kurzfristige Investitionslücke“ gewesen, wie das Hamburger Abendblatt weiter berichtet.

Sie sei nun auf der Suche nach einem Investor für das Übernachtungs-Unternehmen. Bis zum 15. März solle demnach ein Geldgeber gefunden sein, der sich eine Zusammenarbeit mit sleeperoo vorstellen könne, sodass Termine eingehalten werden könnten und die Arbeitsplätze der aktuell 17 Mitarbeiter gesichert seien. Auch große Unternehmen sind nicht vor einer Insolvenz gefeit: So sind etwa mehrere Filialen von Galeria Kaufhof von einer Schließung bedroht. (resa)

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