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Coronavirus ansteckender und gefährlicher als bisher: Symptome der „Höllenhund“-Variante BQ.1.1

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Von: Madlen Trefzer

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Das Coronavirus hat wieder eine neue Subvariante entwickelt und es droht die nächste Corona-Welle. Diesmal ist die Ansteckungsgefahr alarmierend hoch. Diese Symptome treten beim Mutanten BQ.1.1 auf:

Dass das Coronavirus mutiert und sich dadurch weiterentwickelt, ist laut Virologen normal. Die neuen Subvarianten tragen allerdings genetische Veränderungen in sich, die sie noch hartnäckiger und intelligenter machen, als ihre bisher bekannten Vorgänger (BA.4 und BA.5). Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit Herbstbeginn rapide an, daher ist es besonders in den kalten Monaten wichtig, Symptome rechtzeitig zu erkennen.

Der neue Corona-Mutant BQ.1.1 kann Antikörpern besser entkommen

Seit Beginn der Corona-Pandemie tauchen regelmäßig neue Varianten und Subtypen des Coronavirus auf. Das Virus verändert sein Erbgut und entwickelt dadurch fortwährend neue Eigenschaften. Die neue Coronavirus-Subvariante BQ.1.1 – auch bekannt als „der Höllenhund“ weist eine besonders effektive Immunflucht auf. Die neue Mutation kann also Antikörpern, die durch Genesung und Impfungen bestehen, noch besser entkommen.

Experten warnen, dass die Zahlen sich schon bald noch dramatischer erhöhen könnten. Vermutet wird, dass BQ.1.1 - ein direkter Nachfolger der Omikron-Variante BA.5 ist und durch die besonders intelligente Immunflucht und auch die erhöhte Ansteckungsgefahr die Vorgänger-Variante schon bald übertrifft. 

Experte warnt: Bis Ende November droht die nächste Corona-Welle

Cornelius Römer vom Biozentrum der Universität Basel geht sogar davon aus, dass die BQ.1.1-Variante in Europa und Nordamerika noch vor Ende November für die nächste große Corona-Welle sorgen wird. Römer stützt sich dabei auf die schnelle Zunahme der Sequenzen binnen kurzer Zeit. Nach Angaben des Experten überträgt sich BQ.1.1 gegenüber BA.5 um zehn Prozent schneller. Auch mit Longcovid sollte man bei dieser Subvariante rechnen.

Trotz schnell steigender Fallzahlen und der Erhöhten Immunflucht von BQ.1.1 muss es nicht heißen, dass zwangsläufig auch die Krankheitsverläufe wieder schwerer werden. Die nächste Pandemie stünde laut Briasant daher nicht an. Es wird darauf verwiesen, auf die empfohlenen Impfungen zurückzugreifen. Laut Immunbiologen hielten sie bei immungesunden Menschen dem mutierten Coronavirus stand.

Ansteckungsgefahr und Immunflucht des neuen Corona-Mutanten BQ.1.1 deutlich erhöht

Die hochansteckende BQ.1.1-Vatiante wird in Deutschland seit Ende September nachgewiesen. Doch sie steht auch international im Fokus. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei BQ.1.1 eine von 300 Subvarianten, die beobachtet würden. Durch ihre absonderliche Ansteckungsgefahr und Immunflucht wird nach wie vor von der WHO Folgendes ans Herz gelegt: impfen, Maske, Abstand, lüften – Wir kennen’s ja.

Husten, Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen und Halsschmerzen treten bei der mutierten BQ.1.1-Variante verschärft auf. Der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns hingegen seltener, aber nach wie vor nicht ausgeschlossen. Auch Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Magen-Darm-Beschwerden jeglicher Art und auch allgemeine Schwäche können durch den Mutanten hervorgerufen werden. Zu symptomfreien Verläufen kann es auch kommen. (mad)

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