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Rückruf bei Ikea: Küchengerät kann platzen – „Produkt nicht mehr benutzen“

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Von: Katja Becher

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Bereits im Sommer veranlasste Möbelriese IKEA den Rückruf eines beliebten Produkts. Nun warnt der Möbelriese erneut vor einer möglichen Verletzungsgefahr:

Im Sommer warnte IKEA bereits vor einem Produkt, von dem eine Verletzungsgefahr ausgeht. Nach dem Rückruf des Espressokochers warnt der Möbelriese jetzt erneut. Offenbar sind in den letzten Wochen weitere Berichte eingegangen, laut denen das zurückgerufene Produkt geplatzt ist. IKEA bittet Kunden nun erneut, den Espressokocher auf keinen Fall zu benutzen.

Rückruf bei IKEA: Erneuter Warnung – Espressokocher kann platzen

Den Rückruf hatte Möbelriese IKEA bereits im Juni 2022 veranlasst. Bereits damals warnte das Unternehmen vor einem erhöhten Risiko, dass der Espressokocher während des Gebrauchs platzen könnte. Grund sei eine Änderung des Materials und der Konstruktion des Sicherheitsventils, wie IKEA nun erneut mitteilt. Konkret betroffen von der Warnung ist folgendes Produkt:

„Für IKEA stehen Sicherheit und Gesundheit an oberster Stelle, daher bitten wir Kundinnen und Kunden erneut, das Produkt nicht mehr zu benutzen“, warnt IKEA in einer Mitteilung vom 4. November.

IKEA-Rückruf: Möbelriese warnt vor Espressokocher – ohne Kassenzettel zurückgeben

Der vom Rückruf betroffene Espressokocher kann laut IKEA in jedem Einrichtungshaus gegen Erstattung des vollen Kaufpreises zurückgegeben werden. Ein Kassenbon ist demnach nicht notwendig. Weitere Informationen zur Warnung erhalten Kunden unter der kostenlosen Rufnummer 0800-0001041. Zuletzt musst IKEA auch ein beliebtes Lebensmittelprodukt zurückrufen, in dem sich gefährliche Kunststoffteile befinden könnten.

Ein Rückruf wird in Deutschland gestartet, wenn fehlerhafte Waren und Lebensmittel in den Verkauf gelangen. Die Verbraucherzentrale bezeichnet einen Rückruf jedoch nur als „Notbremse“. Sollte es doch einmal passieren, dass ein Produkt auf dem Markt landet, das die Gesundheit von Verbrauchern gefährdet, ziehen die Hersteller oft auch schon vorsorglich Konsequenzen, um nicht für eventuell entstandene Schäden haften zu müssen. Von einem Rückruf kann nahezu jedes Produkt betroffen sein. (kab)

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