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Zahl der Corona-Impfschäden fast verdreifacht – Ärzte empfehlen Impfung trotzdem

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Von: Madlen Trefzer

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63,5 Millionen Menschen in Deutschland haben sich mindestens ein Mal gegen Corona impfen lassen. Jetzt werden immer mehr Fälle von Corona-Impfschäden bekannt:

Impfen ist wichtig – so weit so klar. Jedoch steigt die Zahl registrierter Impfschäden signifikant an. Zwar gelten die verfügbaren Impfstoffe gegen das Coronavirus als sehr sicher – darin sind sich laut faz fast alle Wissenschaftler einig – dennoch sollte man sich vor der Verabreichung einer Impfdosis gegen Corona gut informieren. Denn auch die neuen Impfstoffe, die an die aktuell dominierenden Omikron-Varianten BA.4 und BA.5. angepasst sind, stuft die Ständige Impfkommission (STIKO) als „sicher und gut verträglich“ ein.

Corona-Impfung: Es kommt vermehrt zu Impfschäden und -Nebenwirkungen

Bundesweit erkennen die Behörden in 160 Fällen Impfschäden nach einer Corona-Impfung an. Auch die Zahl der Anträge ist seit dem Frühjahr deutlich angestiegen. Doch nur jeder 10. Antrag wird als Impfschaden anerkannt. Bei den meisten Menschen verursachen Corona-Impfstoffe allenfalls sogenannte Impfreaktionen – auch heftige Blutungen sind als Impfnebenwirkung anerkannt worden.

Um den drohenden Corona-Winter mit der noch ansteckenderen und gefährlicheren Omikron-Variante BQ.1.1 zu überstehen, hofft die Gesundheitsbehörde auf viele Menschen, die sich impfen lassen. Auch zahlreiche Ärzte sprechen Impf-Empfehlungen aus. Gleichzeitig kommt es vermehrt zu Impfschäden. kreiszeitung.de spricht von 160 Schäden in Deutschland bis Oktober 2022 – ein Wert, der sich seit diesem Frühjahr fast verdreifacht hat.

Viele Wissenschaftler befürworten Corona-Impfung – Impfschäden nehmen aber zu

Die Ständige Impfkommission (STIKO) nennt die vorhandenen Impfstoffe „sicher und gut verträglich“. Ein Großteil der Wissenschaftler befürwortet die Impfung ebenfalls. Doch die Nebenwirkungen sprechen wohl für sich. Ermittelt werden sie von Ärzten, die einen unmittelbaren Zusammenhang mit einer Corona-Impfung feststellen. Lassen sich diese Reaktionen auch sechs Monate später noch nachweisen, spricht man von einem Impfschaden.

Die faz bohrt nach und findet heraus, dass eine Vielzahl der Anträge, die aufgrund eines vermeintlichen Impfschadens auf finanzielle Entschädigung hoffen, abgelehnt werden. Aus diesem Grund wird nur jedem 10. Antrag zugestimmt. Noch im Mai 2022 ist die Rede von lediglich 64 Fällen, in denen langfristige Komplikationen nach einer Impfung als solche bestätigt werden konnten.

Es kommt sogar zu einem Beinahe-Tod nach einer Impfung gegen Corona

Der MDR berichtet: Im August 2022 kommt es zum ersten Gerichtsprozess im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung. Ein 37-Jähriger entkommt dabei knapp dem Tod, nachdem er mit AstraZeneca geimpft wird. Wenige Tage nach der Impfung klagt er über heftige Kopfschmerzen, die auch nach der Einnahme von Schmerzmitteln nicht abklingen. Kurz darauf landet er auf dem Bett der Intensivstation.

Diagnostiziert wird eine Sinus-Venenthrombose – ein Gefäßverschluss im Gehirn. Die Ärzte bestätigen, dass das durch die Impfung hervorgerufen wurde. Hätte der Mann erst zwei Tage später auf seine Kopfschmerzen reagiert, wäre er wahrscheinlich schon tot. Da AstraZeneca insbesondere bei jungen Menschen ähnliche Impfschäden hervorruft, wird es ab Dezember 2021 in Deutschland nicht mehr zugelassen. Fälle solcher Art sind allerdings sehr selten. Alle weiteren Infos zur 4. Impfung gibt es hier. (mad)

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