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Fehler vermeiden: 7 Tipps für den perfekten Kaffee

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Von: Teresa Knoll

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Viele wissen einen besonders guten Kaffee zu schätzen. Damit das Heißgetränk auch zu Hause gelingt, gibt es einige Fehler, die man vermeiden sollte:

Heiß und lecker! Für manche ist er ein Genuss zum Kuchen, andere können ohne ihn gar nicht richtig in den Tag starten. Die Rede ist von Kaffee. Das beliebteste Getränk der Deutschen kann auf unterschiedliche Art und Weise zubereitet werden. Echte Gourmets werden natürlich die Bohnen selbst mahlen und filtern – allerdings kann man da einige Fehler machen. Worauf man achten sollte, um den besten Kaffeegenuss zu erleben:

Fehler beim Kaffee kochen vermeiden: Nicht zu heiß und mit der richtigen Sorte

Ja, es heißt Kaffee kochen. Ein großer Fehler ist es allerdings, den Kaffee wirklich mit kochend heißem Wasser aufzugießen. Denn dadurch werden die feinen Aromastoffe zerstört und übrig bleibt ein bitteres Getränk, das auch noch schlecht für den Magen ist. Daher sollte man das Wasser lieber ein bis zwei Minuten vor dem Aufgießen abkühlen lassen. Auch zu kalkhaltiges Leitungswasser kann dem Kaffee einen schlechten Geschmack geben. Ein Wasserfilter oder stilles Mineralwasser können hier Abhilfe schaffen.

Eine hochpreisige Filtermaschine bringt besseren Geschmack? Nicht, wenn man den Fehler macht, weiterhin zum günstigen Kaffee zu greifen. Bei der Auswahl der Sorte sollte man auf diese Begriffe achten: Arabica ist hochwertig, Robusta nicht. Ein genialer Lifehack mit dem Bohnensaft, für den man allerdings nicht gerade den teuren nehmen sollte, ist Kaffee mit in die Waschmaschine zu geben, um die alten Klamotten wieder aufzufrischen.

Kaffeegenuss auf höchster Stufe: Richtige Lagerung ist das A und O

Gerade morgens will man meist einen Kaffee trinken, hat aber nicht unbedingt Zeit, noch extra die Bohnen zu mahlen. Ein großer Fehler ist es allerdings, den Kaffee vorzumahlen und ihn dann zu lagern, denn die Luft entzieht dem Pulver sofort das Aroma. Vielleicht ist es ratsam, in einen Vollautomaten zu investieren, der die Bohnen auch gleich pulverisiert. Und wer mit seiner Kaffeemaschine Strom sparen will, muss nur ein paar einfache Tipps beachten.

Wichtig ist auch der Mahlgrad: Wer seinen Kaffee mit dem Handfilter zubereitet, sollte die Bohnen ganz fein zerstoßen. Für Filterkaffee empfiehlt sich ein mittelfeiner, für Espresso und die French Press ein gröberer Mahlgrad. Auch den Fehler, zu viel oder zu wenig Pulver zu verwenden, machen viele. Für eine Tasse Kaffe benötigt man sieben bis zehn Gramm, also etwa einen Esslöffel Pulver. Hier hilft nur experimentieren, bis man die richtige Menge gefunden hat.

Fehler beim Kaffee zubereiten: Niemals im Kühlschrank aufbewahren!

Ein Schälchen mit Kaffeepulver in den Kühlschrank und schon werden alle störenden Gerüche absorbiert. Das ist ein Lifehack, den sicher einige kennen. Genauso wirkt auch Kaffeeseife. Trotzdem machen viele immer noch den Fehler, Kaffee im Kühlschrank zu lagern. Aber auch in der Packung nimmt er die fremden Düfte auf – und das ist alles andere als lecker. Deswegen gehört Kaffe auf keinen Fall in den Kühlschrank, sondern am besten in der Originalverpackung an einen kühlen, trockenen, dunklen Ort.

Beachtet man diese Tipps, steht einem vollendeten Kaffeegenuss nichts mehr im Wege. Und wenn das leckere Heißgetränk fertig ist, sollte man den Kaffeesatz nicht wegwerfen, denn er kann noch vielseitig im Haushalt weiterverwendet werden. (resa)

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